Digitalisierung in der Landwirtschaft

Digitalisierte Landwirtschaft

Die Digitalisierung macht natürlich auch vor der Landwirtschaft nicht halt, denn der landwirtschaftliche Alltag wird immer mehr durch Elektronik und Informatik beeinflusst. Das beste Beispiel hierzu sind digitale Apps für die Wettervorhersage, den Pflanzenschutz oder auch zum Treibstoff sparen. Aber auch die Verbraucher bekommen durch die Digitalisierung einen engeren Bezug zur Landwirtschaft, da sie z.B. Produkte zurückverfolgen können, Produktempfehlungen direkt vom Erzeuger sehen und Feedback übermitteln können oder über Webcams sich im Stall umschauen können.

Digitalisierte Landwirtschaft

Digitalisierte Landwirtschaft

Das Hauptaugenmerk in der Landwirtschaft liegt bis jetzt noch vorwiegend bei Fütterungsautomaten, Hightech-Agrarmaschinen und bei der Robotik. Schon jetzt sind auf den deutschen Äckern mit Sensoren und GPS ausgestatteten Landmaschinen im Einsatz. Digitale Lösungen sind in jeder zweiten Landwirtschaft der Fall. Indem die Digitalisierung benutzt wird, kann die Schadstoffbelastung reduziert werden, eine bessere Düngung der Fall sein, sowie auch eine höhere Biodiversität. Sensen oder Harken kommen auf den meisten Höfen schon längst nicht mehr zum Einsatz, denn das Lenken vom Traktor wird dem Computer überlassen, der mit dem Düngestreuer über den Acker braust. Dadurch kann das Düngemittel auch wirklich genau verteilt werden, wodurch Geld, Zeit, Chemie und auch Treibstoff gespart wird.

Agrarroboter – wie ist die Akzeptanz in der deutschen Landwirtschaft?

Das öffentlich zugängliche Internet war im Prinzip für jede Branche sehr wichtig, allerdings konnte sich 1991 überhaupt kein Bauer vorstellen, inwiefern die Landwirtschaft einmal durch die Digitalisierung profitieren wird. Heutzutage ist es mittlerweile ganz normal, dass Landwirte die Preise von Weizen oder anderen Produkten an der Warenterminbörse abrufen oder ein spezielles Maschinenproblem durch einen Monteur über die Fernwartung gelöst wird. Die Zukunft wird durch die Landwirtschaft 4.0 sicherlich noch weiter positiv beeinträchtigt werden, denn schon jetzt kommt sie bereits in jedem 5. Betrieb zum Einsatz. Speziell entwickelte Computerprogramme sind für wichtige Entscheidungen verantwortlich, Produktionsprozesse und Fahrzeuge werden autonom gesteuert und Maschinen können untereinander kommunizieren. Je mehr Daten vernetzt werden, desto mehr Leistung ist auch in der Landwirtschaftsbranche möglich. Zu den Zielen zählen außer der Effizienzsteigerung noch das Schonen der Umwelt, sowie auch das Wohl der Tiere effizienter zu unterstützen.

Es ist verständlich, dass die Akzeptanz der Agrarroboter vor allem bei größeren landwirtschaftlichen Betrieben viel höher ist. Aber auch kleine Betriebe können durch überbetriebliche Ansätze der Digitalisierung durchaus profitieren. Auch wenn unter Umständen viele Arbeitsplätze durch den Einsatz der modernen Technologien verloren gehen werden, steht auch fest, dass es durch die zunehmende Digitalisierung auch wieder zu neuen Beschäftigungsfeldern kommen wird.

Revolutionierende Lebensmittelproduktion

Das beste Beispiel für Smart Farming sind die digitalen Kartoffeln. Dabei handelt es sich um ein von Forschern entwickeltes Gemüse, was Rotationen und Stöße bei der Kartoffelernte messen soll. Die künstliche Knolle, bekannt auch als „nPotato“, ist mit Sensoren bestückt. Sie liefert wichtige Informationen ab der Ernte durch die Maschine, bis hin zur Fabrik. Kartoffeln sind sehr sensibel, dies ist auch der Grund, warum die künstliche Knolle vom DFKI (Deutsches Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz) entwickelt wurde. Wenn Kartoffeln bei der Ernte oder in der Fabrik blaue Flecken durch Rumpeln und Rütteln enthalten, dann können sie nicht oder nur schlecht verkauft werden, da sie viel eher verderben und es sogar zu Ernteausfällen kommen kann.

Indem alle möglichen Daten über die Kartoffeln gesammelt werden, können nicht nur Landwirte von diesen Informationen profitieren, sondern auch Rohstoffinvestoren, Verbraucher und sogar die Köche. Auf einer Serviceplattform können alle Daten darüber verknüpft werden, z.B. wann und wo die Kartoffeln geerntet wurden, wozu sie sich eignen, was der Wassergehalt ist und was es mit den Preisprognosen auf sich hat. Die digitale Kartoffel wurde übrigens auf der Hannover Messe am saarländischen Forschungsstand vorgestellt und sucht angeblich noch nach weiteren Partnern, um sie für den Einsatz in der Praxis weiterzuentwickeln.

Saatgut wie in alten Zeiten!

Saatgut

So kann man Monsanto ein Schnippchen schlagen!

Reines Obst und Gemüse.

Reines Obst und Gemüse.

Monsanto greift nach der Weltherrschaft über das Saatgut, und das ist nicht einmal überspitzt gesagt. Der Konzern ist für seine gentechnisch veränderten Produkte bekannt, außerdem, so lautet die Kritik, schränkt er Schritt für Schritt die Unabhängigkeit der Landwirte auf aller Welt ein.

Wer eigenes Gemüse, Kräuter und Salat anbaut, der greift besser zu den alten Saatgutsorten und unterstützt damit die saubere Konkurrenz.

Gemüse aus sauberem Saatgut genießen

Hybridsaatgut sichert die Abhängigkeit der Landwirte

Monsantos weltweiter Umsatz betrug im Jahr 2015 bereits 15 Milliarden Dollar, zu diesem Zeitpunkt belief sich der weltweite Marktanteil der Saatgut-Firma auf etwa 26 %. Inzwischen sind wieder zwei Jahre vergangen, und betrachtet man das aggressive Geschäftsgebaren des Konzerns, drängt sich der Schluss auf, dass er wahrscheinlich noch an Macht gewonnen hat.

Landwirte, die bei Monsanto einkaufen, müssen dafür einen Vertrag unterzeichnen, der sie verpflichtet, keine Samen aus der kommenden Ernte zu verwenden, wie es über Jahrtausende hinweg allgemein üblich war.

Stattdessen müssen sie die gentechnisch veränderten Produkte immer wieder neu kaufen.

Hybridsaatgut stellt sicher, dass ein Nachbau kaum möglich ist, zumindest bringt es bei neuerlicher Aussaat einen deutlich verringerten Ertrag.

Weitere Großkonzerne wie Syngenta und DuPont stoßen in dasselbe Horn, 10 Big Player teilen sich inzwischen Dreiviertel des weltweiten Saatgutgeschäfts. Die Artenvielfalt leidet schon jetzt, die Landwirte geraten in immer größere Abhängigkeit – und was die Gentechnik mit unserem Essen macht, das ist noch längst nicht voll erforscht.

Saatgut

Nicht manipuliertes Saatgut

Eine Shop-Liste mit Anbietern gentechnisch unveränderten Saatguts

Doch es gibt sie noch, die kleinen Anbieter, die sich dafür einsetzen, dass gentechnikfreies, nicht hybrides Saatgut in die Hände ihrer Kunden gelangt. Die Macher der Webseite der-apfelgarten.de haben sich daran gemacht, eine entsprechende Liste von Shops zu erstellen, die ausschließlich ökologisch einwandfreie, unveränderte Samen anbieten. Es gilt, diese Firmen zu unterstützen, die sich den Goliaths des Saatgut-Marktes entgegenstellen!

Der Apfelgarten ruft dazu auf, seine Aufzählung für die gute Sache zu teilen, und das wollen wir hiermit tun:

Quelle: der-apfelgarten.de

Gruß aus Uruguay

Peter

DAS GIFT FÜR ALLE(S)

Das Gift für Alle(s)

Roundup / Glyphosat / Monsanto

Wusstet Ihr, dass die Chemische Struktur von Glyphosat genutzt werden kann, um Metalle aus Ihrer Umwelt herauszulösen, sie zu Binden & Wasserlöslich zu machen ? Aus diesem Grunde wurde Glyphosat einst als Kraftvolles Rohrreinigungsmittel verwendet ! Nun spritzt man den Dreck seit zig Jahren Weltweit auf die Felder … Mit Katastrophalen folgen für Mensch & Natur.

Das Gift für Alle(s)

Das Gift für Alle(s)

Roundup, der Prozess

Roundup® ist unter diesem und anderen Markennamen das weltweit am meisten gespritzte Pflanzenschutzmittel. Vierzig Jahre nach dessen Markteinführung wurde sein Wirkstoff Glyphosat als wahrscheinlich krebserregend für den Menschen eingestuft. Vor dem Hintergrund der in der Europäischen Union anstehenden Entscheidung über ein Glyphosat-Verbot geht die Doku dem Skandal auf den Grund.

Allein 2014 wurden 825.000 Tonnen des starken Unkrautvernichters Glyphosat auf Feldern und in Gärten ausgebracht. Die Besorgnis hinsichtlich der Gefahren, die von dem weltweit meistgespritzten Pflanzenschutzmittel ausgehen, ist groß. Zumal die Internationale Agentur für Krebsforschung Glyphosat im März 2015 als wahrscheinlich krebserregend für den Menschen einstufte und damit zu einem ganz anderen Schluss kam als die großen amerikanischen und europäischen Gesundheitsbehörden, die Monsantos Roundup® und dessen Wirkstoff Glyphosat als ungefährlich bezeichneten.

Anknüpfend an ihren investigativen Dokumentarfilm „Monsanto, mit Gift und Genen“ aus dem Jahr 2008, zeigt die Autorin Marie-Monique Robin in ihrem neuen Film, dass Roundup® noch gefährlicher ist als bisher befürchtet:

Der „Allestöter“ – so der Beiname des Produkts im Spanischen – macht krank und vergiftet Böden, Pflanzen, Tiere und Menschen, denn er ist überall anzutreffen: im Wasser, in der Luft, im Regen, in der Erde und in Lebensmitteln.

EinGift für Alle(s)

Du sollst es nicht einatmen aber auf dem Essen ist es gut.

Außerdem ist Glyphosat nicht nur krebserregend, sondern auch eine hormonaktive Substanz, ein starkes Antibiotikum und ein Chelatbildner, der Spurenelemente bindet. Der Film enthüllt die katastrophalen Folgen dieser Eigenschaften und zeigt aufwühlende Bilder von Opfern in den USA, Argentinien, Frankreich und Sri Lanka; auch zahlreiche Wissenschaftler kommen zu Wort.

Roter Faden des Dokumentarfilms ist der symbolische Prozess vom Oktober 2016 in Den Haag: Beim internationalen Monsanto-Tribunal klagte eine Bürgerinitiative den Saatgut-Multi in dessen Abwesenheit auf Ökozid und Verbrechen gegen die Menschlichkeit an. Ergebnis des Prozesses ist ein hieb- und stichfestes Rechtsgutachten, das möglicherweise dazu führen wird, dass „Ökozid“ als Tatbestand im internationalen Recht Anerkennung findet.

Sendetermine: Dienstag, 17. Oktober um 20.15 Uhr
Livestream: ja
Online vom 17. Oktober bis zum 16. Dezember 2017

Gruß aus Uruguay

Peter

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Etwas für die Umwelt tun!

Unsere Umwelt

Und dabei gleichzeitig am Wild Run Slot im Online Casinos spielen!

wild run slot

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Diese Nachricht wird Gegner von Online Casinos wohl eine Zeitlang sprachlos machen: Online Casinos sollen nämlich gegenüber den realen Casinos wahre Umweltschützer sein. Studien fanden nämlich jetzt heraus, dass viele Casino Spieler bewusst auf das Auto verzichten und stattdessen den öffentlichen Verkehrsmitteln den Vorzug geben, nur um auf Ihren Mobilgeräten einige Drehs zu wagen. Doch nicht nur das: Viele verzichten darüber hinaus bewusst aufs Ausgehen und ziehen sich stattdessen in ihren vier Wänden mit ihrem Tablet zurück. Schließlich können auch Online Casinos recht vergnüglich sein! Spielen Sie also Games wie den Wild Run Slot in Zukunft mit noch mehr Spielvergnügen von daheim aus.

Mobilität ist die Umweltverschmutzung Nummer eins

Umweltkatastrophen treffen aufgrund der globalen Erwärmung nicht nur noch fern entlegene Regionen. Wegen der stetig steigenden Treibhausgase aufgrund des CO2-Ausstoßes und der erwärmenden Emissionen ist kaum noch eine Region vor extremen Wettereinflüssen sicher. Unsere heutigen Verkehrsmittel tragen dazu im nicht zu unterschätzenden Maße zusätzlich bei. Besser ist es also den Weg ins Casino erst gar nicht erst anzutreten und gleich von daheim aus los zulegen. Vielleicht können Sie ja auch Ihre Freunde und Bekannte von dem Spielvergnügen überzeugen und so gleich doppelt die Umwelt schützen!

Unsere Umwelt

Alles für eine Saubere Umwelt.

Online vs. Reales Casino

Nicht nur, dass es in den eigenen vier Wänden sowieso viel schöner ist, im eigenen Zuhause müssen Sie sich auch an keine Kleiderordnung halten und Öffnungszeiten existieren in den Online Spielhallen schon einmal gar nicht. Sollten Sie einmal keine Internetverbindung haben, sorgen Apps auch dafür, dass Sie auch offline spielen können. Natürlich müssen Sie diese Apps bereits vorher einmal auf Ihr Gerät heruntergeladen haben. Aber denn eingefleischten Casino-Fans wird dafür natürlich kein Speicherplatz zu Schade sein. Zumal Sie auch via App keinesfalls auf die gewohnte Spielqualität, die außergewöhnlichen Grafik- und Soundeffekte verzichten müssen.

Die Bonusangebote der Online Slots

Doch Online Casinos haben gegenüber den realen Casinos noch einen entscheidenden Vorteil, nämlich den der großzügigen Boni. Im Wild Run Slot im Mr Green Online Casino erwartet Sie da nach einer Einzahlung ein Bonus von bis zu 100 Euro. Doch als ob das noch nicht genug wäre, bekommst du obendrein 100 Freespins obendrauf!

Bei dem Wild Run Wilderness-Automatenspiel erwarten dich auf 5 Walzen Gewinne von bis zu sage und schreibe 75.000 Euro. Zusatzfeatures, Freispiel- und Bonusrunden versprechen da einen ganz besonderen Unterhaltungsfaktor. Wagen Sie doch gleich einmal ein paar Drehs und tun Sie gleichzeitig etwas für die Umwelt!

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Monsanto verpestet die Erde!

Weg mit dem Dreck!

12 schreckliche Produkte.

Weg mit dem Dreck!

Nonsanto zu Monsanto! Weg mit dem Dreck!

Info über Monsanto!

Monsanto ist ein 1901 gegründeter und seit 1927 börsennotierter Konzern mit Sitz in St. Louis im US-Bundesstaat Missouri, der Niederlassungen in 61 Ländern hat. Das Unternehmen produziert Saatgut und Herbizide und setzt seit den 1990er Jahren Biotechnologien zur Erzeugung gentechnisch veränderter Feldfrüchte ein. Bekannte Produkte sind verschiedene transgene Maissorten und Breitbandherbizide mit dem umstrittenem Wirkstoff Glyphosat unter dem Namen RoundUp. Das Unternehmen ist seit August 2002 im Aktienindex S&P 500 gelistet. In Deutschland ist Monsanto durch die Monsanto Agrar Deutschland GmbH mit Sitz in Düsseldorf vertreten. Mitte September 2016 wurde bekannt, dass die Bayer AG Monsanto übernimmt.

World Food Prize

Dieses überaus sympathisch Unternehmen erhielt 2013 den World Food Prize, den Vice President Robert Fraley mit Freuden entgegennahm. Der World Food Prize ist eigentlich eine internationale Auszeichnung für Personen, die besondere Leistungen für die Verbesserung der Quantität, Qualität oder Verfügbarkeit von Lebensmitteln erbracht haben. Auf Grundlage dieser Kriterien hat das Unternehmen den Preis natürlich absolut verdient. NICHT!!!! Der Preis ist mit ca. 250.000 Dollar dotiert, welche das gierige Unternehmen mit einem Umsatz von fast 15 Milliarden Dollar im Jahr 2013 sicherlich bitter nötig hat.

Und hier die 12 schrecklichsten Produkte von Monsanto!

1. Saccharin

Ferner wurde Monsanto in St. Louis, Missouri gegründet mit dem Ziel, Saccharin für Coca-Cola zu produzieren. Als Lebensmittelzusatzstoff trägt Saccharin die Bezeichnung E 954. Seit der Einführung wurde Saccharin mehrmals auf seine gesundheitliche Sicherheit hin untersucht. Während Saccharin als Zuckerersatz in Getränken erste Erfolge erzielte, untersuchten Wissenschaftler den Stoff, um die Wirkung auf unseren Körper zu testen.

In den 1960er Jahren wurde in verschiedenen Studien festgestellt, dass Saccharin bei Tieren eine karzinogene (krebserregende) Wirkung haben kann. 1977 wurde eine Studie veröffentlicht, in der bei Ratten, die mit hohen Dosen Saccharin gefüttert wurden, die männlichen Tiere eine Häufung von Blasenkrebs aufwiesen. Im selben Jahr wurde Saccharin in Kanada verboten. Die amerikanische Zulassungsbehörde FDA erwog ebenso ein Verbot, jedoch war Saccharin zu diesem Zeitpunkt der einzige verfügbare künstliche Süßstoff in den USA und diese Erwägung traf auf eine starke öffentliche Opposition, speziell unter Diabetikern. So wurde es nicht verboten, aber saccharinhaltige Lebensmittel mussten ab Februar 1978 mit einem Warnhinweis versehen werden.

2. Round-Up

Weiterhin gründete Monsanto die Abteilung für landwirtschaftliche Chemikalien für die Herstellung von breitband Herbiziden, insbesondere RoundUp (Glyphosat). Die Chemikalie konnte praktisch über Nacht, alle spuren von Unkraut beseitigen. Doch auch andere Pflanzen halten Glyphosat kaum stand. Weiterhin besitzt Round-Up, gemäß Wissenschaftlern von Monsanto, aufgrund der beigemischten Netzmittel eine höhere Toxizität bei Tieren und insbesondere bei Wassertieren.

Eine Bewertung der Internationalen Agentur für Krebsforschung (IARC) vom März 2015 kommt zum Ergebnis, dass es begrenzte Nachweise an Menschen für das krebserzeugende Potenzial von Glyphosat gibt. Eine ausreichende Beweislage gibt es allerdings bei Ratten und Mäusen. Eine Studie stelle fest, dass Glyphosat bei Ratten und Mäusen zu Tumoren führt. IARC stuft Glyphosat daher in die Kategorie 2A, wahrscheinlich krebserzeugend für den Menschen, ein.

Des weiteren wurde Mitte 2010 von Wissenschaftlern nachgewiesen, dass das Mittel selbst in extrem geringen Dosen Missbildungen bei Fröschen und Hühnerembryos auslösen kann.

3. Atomwaffen

Nachdem das Unternehmen die Thomas & Hochwalt Labore erworben hatten, arbeitete Monsanto in den Jahren von 1943-1949 an der Entwicklung von Atombomben für den Zweiten Weltkrieg. Im Zuge des Dayton-Projekt, welches ein Forschungs- und Entwicklungsprojekt des größeren Manhattan-Projekts war, wurde Charles Allen Thomas von der Regierung rekrutiert. Die Arbeiten an dem Projekt waren letztlich verantwortlich für die Schaffung der Polonium-basierten modulierten Neutroneninitiatoren, die verwendet wurden, um die Kettenreaktionen in den Atombomben auszulösen.

4. Dichlordiphenyltrichlorethan (DDT)

Des weiteren gehörte Monsanto 1944 zu insgesamt elf Unternehmen, welche kriegsbedingt im Zuge eines Programms der US-amerikanischen Regierung lizenzfrei Dichlordiphenyltrichlorethan (DDT) produzierten. Im Jahre 1962 wurde die Produktion eingestellt, da externe Forschungen ergeben haben, dass das Mittel sehr giftig ist. DDT ist ein Insektizid, welches dazu verwendet wurde, um durch Mücken übertragendes Malaria zu bekämpfen.

5. Dioxin

Dioxine sind chemische, hochgiftige Verbindungen, die vom Menschen hauptsächlich über tierische Lebensmittel aufgenommen werden. Bereits geringe Konzentrationen können gefährlich sein. Außerdem entstehen Dioxine bei bestimmten industriellen Prozessen sowie bei Verbrennungsprozessen, z.B. Verbrennung von Haus- und Sondermüll. Laut Umweltbundesamt wird das Gift bei 300 Grad und mehr gebildet und bei 900 Grad und höher zerstört.

1994 hat die US-Umweltbehörde EPA offiziell festgestellt, dass Monsanto wissenschaftliche Studien über die krebserregende Wirkung von Dioxin verfälscht und manipuliert hatte. Als Langzeitwirkungen von Dioxin wurden etwa Störungen des Immunsystems, des Nervensystems, der Atemwege, der Schilddrüse und des Verdauungstraktes festgestellt. Auch schwer entzündliche Erkrankungen der Haut und Schädigungen der Leber sind möglich. In Tierversuchen wurden krebserregende Wirkungen nachgewiesen.

6. Aspartam

Ferner wurde Aspartam im Jahre 1965 durch Zufall von James M. Schlatter, einem Chemiker von Monsanto bzw. G.D. Searle & Company entdeckt, als er an der Synthese des Peptidhormons Gastrin arbeitete.

Ein paar Fakten über Aspartam

  • Über 9000 Lebensmittel weltweit enthalten das Süßungsmittel.
  • Aspartam ist ca. 200 mal süßer als Zucker.
  • Der Süßstoff besteht aus drei Grundsubstanzen. Die beiden Aminosäuren Phenylalanin (ca. 50 %) und Asparaginsäure ( ca.40 %) sowie der Alkohol Methanol.
  • In unserem Körper zerfällt Aspartam in die o.g. Stoffe.
  • Menschen, die unter der Stoffwechselkrankheit Phenylketonurie (Fölling-Krankheit) leiden, können kein Phenylalanin abbauen.
  • Die meisten Produkte mit der Aufschrift „Light“, „Wellness“, „Zero“ oder „ohne Zucker“ enthalten Aspartam.
  • Gemäß der Zusatzstoffzulassungsverordnung wurde Aspartam am 13. Juni 1990 offiziell in Deutschland freigegeben.
  • Die Firma Searle wurde im Jahre 1985 von Monsanto übernommen.

Neuste Erkenntnisse über Aspartam

  • Aspartam wird nun auch als NutraSweet®, Equal®, oder Canderel® betitelt
  • Auf vielen Lebensmittel steht nur noch: „Enthält eine Phenylalanin Quelle“ oder „Süßungsmittel“ – Aspartam wird mit keinem Wort mehr erwähnt
  • Wissenschaftler haben einen Zusammenhang zwischen ADHS und dem künstlichen Süßstoff hergestellt
  • Aspartam wird aus dem Kot von gentechnisch veränderten E.-coli-Bakterien hergestellt.

Aspartam ist wohl das am meisten verwendete Gift auf dem Markt und befindet sich in allen Light Produkten besonders aus dem Haus Coca Cola und Pepsi.

7. Rinderwachstumshormon

Monsanto brachte 1994 rekombinant hergestelltes Rinder-Somatotropin (rBST) unter dem Produktnamen Posilac auf den Markt. Dieses wird von gentechnisch veränderten Bakterien (Escherichia coli) produziert, die das BST-Gen auf einem Vektor tragen. Wachstumshormone, die Milchkühen zur Erhöhung der Milchproduktion injiziert werden, sind unter einer Vielzahl von Bezeichnungen bekannt. Im Allgemeinen beziehen sich diese Bezeichnungen jedoch auf das Produkt des Monsanto-Konzerns. Entsprechend dem Monsanto-Beipackzettel kann Injektion der Milchkühe die durchschnittliche 300-Tage Leistung der Milchproduktion um 10 % erhöhen.

Allerdings fanden Studien heraus, dass dieses gentechnisch veränderte Wachstumshormon sehr schädlich für die Tiere ist. Symptome sind geschwollene Euter, Mastitis und verschiedene Krebsarten. Die FDA gibt zu verstehen, dass sich diese Hormone nicht mit in die Milch übertragen und somit keine Auswirkung auf uns Menschen haben. Die Milch der Tiere weist allerdings einen deutlich erhöhten Gehalt am insulinähnlichen Epidermalen Wachstumsfaktor EGF1 auf. Wissenschaftliche Studien brachten einen erhöhten EGF1-Gehalt in Verbindung mit Brustkrebs, Darmkrebs und Prostatakrebs.

8.Gentechnisch veränderte Organismen (GVO)

Jene sind Organismen, deren Erbgut auf diese Weise verändert wurde, werden als genetisch veränderte Organismen (GVO) bezeichnet. Lebens- und Futtermittel, die GVO enthalten, daraus bestehen oder daraus hergestellt werden, werden als genetisch veränderte (GV-) Nahrungs- bzw. Futtermittel bezeichnet. Außerdem sind die Auswirkungen von gentechnisch veränderten Organismen (GVO) auf den menschlichen Körper weitgehend unerforscht. Dennoch wird fleißig weitergezüchtet. Nutzpflanzen wie Mais werden beispielsweise gentechnisch verändert, damit sie eine Resistenz gegen Herbizide (wie z. B. Roundup) entwickeln.

Eine neuere Studie die an der kanadischen University Sherbrooke Hospital Centre in Quebec durchgeführt wurde fand heraus, dass gentechnische Giftstoffe in den Blutkreislauf des Menschen gelangen können. Diese Erkenntnis widerspricht der Theorie, dass sich die Giftstoffe bei der Verdauung zersetzen und ausgeschieden werden.

9. Düngemittel auf Petroleumbasis

Im Jahr 1955 begann Monsanto nach dem Kauf einer großen Öl-Raffinerie, mit der Herstellung von Erdöl-basierten Dünger. Dieses Düngemittel auf Petroleumbasis können nützliche Mikroorganismen im Boden abtöten, den Boden sterilisieren und eine Art von Abhängigkeit, zu dem synthetischen Dünger schaffen.

10. Agent Orange

Agent Orange ist die militärische Bezeichnung eines chemischen Entlaubungsmittels, das die USA im Vietnamkrieg großflächig zur Entlaubung von Wäldern und zum Zerstören von Nutzpflanzen einsetzten. Die US-Streitkräfte setzten es im Januar 1965 erstmals im Rahmen der Operation Ranch Hand ein, um den Vietcongs die Tarnung durch den dichten Dschungel zu erschweren und deren Nahrungsversorgung zu stören. Es wurde von Flugzeugen oder Hubschraubern aus großflächig versprüht. Da das Herbizid herstellungsbedingt mit 2,3,7,8-Tetrachlordibenzodioxin (TCDD) verunreinigt war, erkrankten infolge viele hunderttausend Bewohner der betroffenen Gebiete und bis zu zweihunderttausend US-Soldaten.

Des weiteren ist Agent Orange verantwortlich für über 400.000 Todesfälle und 500.000 Geburtsfehler. Bis zum heutigen Tage leiden die Menschen weiterhin an den negativen Auswirkungen von Agent Orange.

11. Polychlorierte Biphenyle (PCB)

Polychlorierte Biphenyle (PCB) waren fast 50 Jahre lang das Aushängeschild des Unternehmens, bis sie zu Beginn der 1980er Jahre verboten wurden. In Deutschland diese unter dem Namen Clophen vermarktet. In Anniston wurde jahrzehntelang eine PCB-Verseuchung der Umgebung durch das Monsanto-Werk verschwiegen. Monsanto war bereits früh über die gesundheitlichen Auswirkungen von PCB informiert. Dokumente belegen, dass Monsanto aufgrund interner Untersuchungen bereits im Jahr 1937 von der Toxizität von PCB wusste. 1961 wurde nach einem Unfall in einer Fabrik, welche Leiterplatten herstellte, festgestellt, dass die dortigen Arbeiter Symptome einer Hepatitis-Erkrankung zeigten.

Als 1966 Wissenschaftler im Kanal von Snow Creek Fische aussetzten, waren diese bereits nach dreieinhalb Minuten tot. Ein interner Brief von Monsanto an seine Verkaufsleiter aus dem Jahr 1970 stellte in Bezug auf PCB klar, dass man sich die lukrativen Geschäfte durch die bekannten gesundheitlichen Gefahren nicht verderben lassen wolle und weiter daran festhalten würde. 2001 wurde Monsanto von 20.000 betroffenen Einwohnern von Anniston verklagt und daraufhin gerichtlich verurteilt, 700 Millionen US-Dollar Schadensersatz an die Opfer zu zahlen und den Ort von PCB zu dekontaminieren

Erschreckender Fakt: PCB’s haben sich überall auf der Erde ausgebreitet, sie sind in der Atmosphäre, den Gewässern und im Boden allgegenwärtig nachweisbar.

12. Terminator-Technologie

In den späten 1990er Jahren kaufte Monsanto das größte Saatgut-Unternehmen Indiens auf, um „Terminator-Samen“ zu produzieren. 2001 erhielt der Konzern die Genehmigung, Bt-Baumwolle in Indien zu vertreiben. Die Baumwollpflanzen wurden gentechnisch verändert, um ein Insektizid anzuwenden, das den Baumwollkapselwurm töten soll. Es zeigte sich, dass die gentechnisch veränderte Baumwolle überraschenderweise anfällig für eine Pilz-Krankheit war, welche bei herkömmlichen Kulturen bislang kein Problem dargestellt hatte. Die Behauptung Monsantos, Bt-Baumwolle benötige kein zusätzliches Pflanzenschutzmittel und sei auch für Kleinbauern geeignet, bezeichnete ein Wissenschaftler als Lüge. Zudem gelang es Monsanto, in kurzer Zeit praktisch den gesamten Markt des Landes für Baumwoll-Saatgut zu kontrollieren, sodass selbst Bauern, die eigentlich kein gentechnisch verändertes Saatgut kaufen wollten, keine Alternative mehr hatten, da kein anderes Saatgut mehr am Markt erhältlich war.

Zudem ist Monsantos transgenes Saatgut für die Bauern etwa vier bis sechsmal so teuer wie ihr herkömmliches Saatgut. Viele Bauern sind deshalb gezwungen, erstmals in ihrem Leben einen Kredit für den Saatgut-Kauf aufzunehmen. Damit steigt auch im Gegensatz zum bislang überschaubaren Geldeinsatz das Risiko der Bauern: Fällt die Ernte einmal schlecht aus oder kommt es in einer Saison zu einem Totalausfall, können die laufenden Kredite nicht mehr bedient werden, was für den Bauern das Ende der eigenständigen Existenz und den Konkurs bedeutet. Dies alles führte zu einem dramatischen Anstieg der Suizide in Indien. Die indische Regierung zählte mehr als 100.000 Selbstmorde unter den Bauern.

Danke auch an die gesunde Wahrheit von der große Teile dieses Artikels stammen.

Gruß aus Uruguay

Peter

Gentechnik von Monsanto

Das Monsanto Gift

Die Wahrheit über das Genfood-Monster!

Seit 20 Jahren werden sogenannte GVO (gentechnisch veränderte Organismen) zunehmend in der Landwirtschaft eingesetzt, um den Ertrag zu steigern. Meistens Pflanzen, deren Genmaterial von Wissenschaftlern verändert wurde, um den Ertrag von Soja, Mais, Baumwolle und Raps zu steigern. GVO nehmen heute bereits rund 10% der weltweiten Anbauflächen ein.

Doch es gibt erheblichen Widerstand gegen GVOs. In Europa ist der Großteil der öffentlichen Meinung gegen GVOs. Überall fürchten Menschen Risiken, nicht nur für die eigene Gesundheit, sondern auch für Umwelt und Landwirtschaft. Kritisiert wird der Einsatz von Saatgut und Pestizidkonzernen wie der vom US Konzern Monsanto.

Für die einen ist Gentechnik ein großer Fortschritt, für die Anderen eine Katastrophe. Gegner und Befürworter stehen sich in einem harten Kampf gegenüber. Was ist richtig, was ist falsch, wo liegt die Wahrheit über die grüne Gentechnik?

Die ersten GVOs in den USA

Die ersten GVOs wurden in den USA angebaut. Beim Mais beispielsweise wurden die Pflanzen gentechnisch so verändert, dass sie nur für ein bestimmtes Insekt giftige Toxine bilden und die Pflanze vor diesem einen bestimmten Schädling schützen soll. Das Toxin soll aber nur für das Insekt, nicht aber für den Menschen schädlich sein.

Es gibt sogenannte HT-Pflanzen, die Herbizid-tolerant sind. Mehr als 80% der GVO haben diese Eigenschaft, vor allem Soja. Die Pflanze wird gentechnisch resistent gegen Herbizide wie Glyphosat gemacht, der Wirkstoff des Herbizids Roundup vom US-Konzern Monsanto. Alles Unkraut soll dadurch vernichtet werden, nicht aber die Herbizid-toleranten Pflanzen (Studie „Glyphosat und Krebs – Gekaufte Wissenschaft“ weist auf EU-Mängel und Monsanto-Tricks hin).

In den USA sind mittlerweile fast 90% des Anbaus von Baumwolle, Soja und Mais GVO. In Argentinien fast 100%, vor allem Soja. Dort gab es sogar einen regelrechten Soja-Boom, weil der Anbau im Hinblick auf die Herbizide einfacher war. Gute Weltmarktpreise machten den Anbau rentabel.

Die Soja-Farmer brauchen aber riesige Flächen, um die Kosten niedrig zu halten. Seit 1996 hat sich der Soja Anbau in Argentinien daher verdreifacht. Dennoch ist der Eingriff in die Natur massiv und stellt ein wichtiges Gegenargument dar.

Die GVO Befürworter halten den Einsatz von Gentechnik allerdings für unverzichtbar, um die wachsende Weltbevölkerung zu ernähren, die bis 2050 auf 9 Milliarden ansteigen soll.


 
 

Zweifel an der Sicherheit von GVOs

Zweifel an der Sicherheit und gesundheitlichen Unbedenklichkeit der GVOs gibt es schon seit Anfang der 1970er Jahre. Viele Wissenschaftler waren besorgt über die Toxine in den GVOs und machten darauf aufmerksam, dass die Auswirkungen auf den Menschen oder die Umwelt nie evaluiert wurden. Die Kontroverse über GVO wurde in den 90er Jahren heftiger, als GVOs in Frankreich angebaut wurden.

Greenpeace startete eine Anti GVO Kampagne. Die Menschen verloren das Vertrauen in die Landwirtschaft und in amtliche Lebensmittelkontrollen, da man so sorglos unbekannte Risiken für die Gesundheit in Kauf nahm.

In Europa kocht die Debatte über GVOs kontinuierlich hoch. In den USA werden mittlerweile aber auch erste Zweifel laut. Denn Insekten die durch die GVOs eliminiert werden sollten, reagieren anders als vorgesehen. Sie entwickeln seit einigen Jahren eine Resistenz gegen das von der Pflanze produziert Gift.

Die Resistenz ist in mehreren US-Staaten mittlerweile belegt. Man glaubte, die Schädlinge so zu besiegen, ohne die Umwelt durch große Mengen von Breitband-Insektizide zu belasten. Nun werden aber zusätzlich Insektizide eingesetzt, um die Resistenzen zu bekämpfen.

Roundup mit dem Wirkstoff Glyphosat wird inflationär versprüht

Immer besorgter werden Farmer, die den Wirkstoff Glyphosat in dem Herbizid Roundup als Unkrautvernichter auf den GVO-Feldern einsetzen. Denn die Unkräuter werden von Jahr zu Jahr immer resistenter gegen das Herbizid. Immer mehr sogenannte Super-Unkräuter breiten sich auf amerikanischen Feldern immer weiter aus – noch mehr als die resistenten Insekten. Die Natur passt sich also an.

GVOs haben so eine Herbizid-Resistenz geschaffen und so nahm die Unkrautbekämpfung immer mehr zu, folglich wurde immer mehr Glyphosat auf den Feldern versprüht. In den späten 90er Jahren wurden ca. 500g Glyphosat pro Hektar auf GMO Feldern ausgebracht. Heute wird eine Menge von 2000g pro Hektar auszubringen, um die Unkräuter zu bekämpfen.

Die Industrie propagiert nun natürlich, dass ein Unkrautvernichter nicht ausreicht und mit 2-3 Herbiziden zusätzlich behandelt werden muss. So werden mehr Chemikalien verkauft und von den Farmern eingesetzt. Es wird wieder auf Mittel aus den 40er und 50er Jahren zurückgegriffen, da diese viel wirksamer gegen die Super-Unkräuter sind – aber auch um ein vielfaches schädlicher als neuere Herbizide.

In der Praxis hat der Anbau von GVOs also nicht zu einem geringeren Einsatz von Herbiziden geführt, sondern ganz im Gegenteil. In Argentinien werden Herbizide mittlerweile mit Flugzeugen auf die Felder gesprüht, die oft am Rande von Wohnsiedlungen liegen und so die Gesundheit der Anwohner erheblich in Mitleidenschaft ziehen.


  
Medizinische Studien belegen alarmierende Gesundheitsauswirkungen

Seit 2010 führt ein Medizinprofessor einer Universität in Argentinien eine epidemiologische Studie in den großen GVO Anbaugebieten durch. Die Studie umfasst 21 Orte, ca. 120.000 Personen werden untersucht. Die Ergebnisse sind alarmierend:

Die durchschnittliche Krebsrate in GVO Anbaugebieten liegt bei 368 auf 100.000 Einwohner. Das sind 1,8 mal mehr als in im landesweiten Durchschnitt. Außerdem ist Krebs in den meisten Orten mittlerweile die Haupttodesursache. In den übrigen Landesteilen sind es hauptsächlich Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Unfälle. Immer mehr Fälle von Missbildungen treten auf (Tödliche Agrikultur – Wie Monsanto die Welt vergiftet (Video)).

Bei den Untersuchungen stellte sich zudem heraus, dass während der drei ersten Monate der Schwangerschaft von Test-Frauen massiv Herbizide und Insektizide auf GVO Feldern zum Einsatz kamen. Die Folge ist, dass zu bestimmten Jahreszeiten die Säuglings-Intensivstationen völlig überlastet sind. Bis zu 100% der Säuglinge auf den Intensivstationen haben Fehlbildungen. Bis vor 20 Jahren gab es solche Entwicklungen in Argentinien nicht.

Frauen haben spontane Fehlgeburten, wenn intensiv gesprüht wird. Diese Rate ist 3x höher als der Durchschnitt. Der Zusammenhang zwischen diesen Zahlen und dem Einsatz von agrochemischen Mitteln ist eindeutig. Der Sprüheinsatz der Flugzeuge kontaminiert auch das Grundwasser und die Luft. Auch im Regenwasser wurden erhöhte Glyphosat-Mengen gefunden.

Am 20.3.2015 jedoch veröffentlichte die Internationale Agentur für Krebsforschung der Weltgesundheitsorganisation WHO eine wissenschaftliche Studie zu 5 Pestiziden, darunter auch das weltweit meistverkaufte Glyphosat. Die Studie kommt zu dem Schluss, dass Glyphosat höchst krebserregend ist.

Biodiversität in Gefahr

Der vermehrte Einsatz von Pestiziden ist nicht nur für die menschliche Gesundheit besorgniserregend. Auch die Biodiversität ist durch das Übergreifen von GVO auf mit traditionellen Kulturen angebaute angrenzende Feldern gefährdet. Hersteller haben das lange bestritten, mexikanische Forscher haben jedoch das Gegenteil bewiesen.

Es wurden Spuren von gentechnisch veränderter DNA in herkömmlichen einheimischen Maispflanzen gefunden. Es hat de facto eine Kontamination der DNA des Genmais in die lokalen Pflanzen gegeben.


 

Landwirte in der Falle der Patenthalter

Ein weiteres, schwerwiegendes Problem für Landwirte ist, dass GVO keine frei verfügbaren Pflanzen wie alle anderen sind, sondern das Saatgut ist patentiert. Diese Patente zwingen Landwirte, das Saatgut jedes Jahr wieder neu zukaufen, anstatt wie bisher einfach die Saatkörner aus der letzten Ernte auszusäen, die sie nichts gekostet haben.

Das Patent besagt, dass Saatgut nicht mehr wiederverwendet werden darf und jedes Jahr neues Saatgut beim Patenthalter gekauft werden muss. Dies sichert dem Patenthalter ein Monopol und schaltet die Konkurrenz auf dem Markt aus.

Die Patentierung von Saatgut stellt eine große Gefahr für die Diversität der Kulturpflanzen dar. Wenn Unternehmen die gesamte Nahrungsgrundlage der Menschen in Besitz nehmen können, gibt es keine Biodiversität mehr, sondern nur noch wenige Genotypen der Saatguthersteller

Fehlende Kennzeichnungspflicht

In den USA sind die GMO Lebensmittel nicht kennzeichnungspflichtig. Die Industrie stemmt sich gegen eine Kennzeichnungspflicht wie in Europa. Ca. 70-80% der industriell hergestellten Lebensmittel sind genmanipuliert. Aber ca. 90% der amerikanischen Verbraucher wollen eine Kennzeichnung der Lebensmittel.

Fazit

  • Gentechnik führt zu vergifteten Böden, Gewässern, Pflanzen, Tieren und Menschen.
  • Gentechnik zwingt Landwirte und Farmer in Abhängigkeitsverhältnisse und schlimmstenfalls in den finanziellen Ruin.
  • Gentechnik zerstört die Artenvielfalt.
  • Gentechnik hilft nicht, die steigende Weltbevölkerung adäquat und ausreichend zu ernähren.
  • Gentechnik verursacht hohe Zusatzkosten.
  • Gentechnik ist immer noch nicht ausreichend am Menschen erforscht.

Die Verbraucher sind zu Recht skeptisch

In Europa lehnen die Menschen gentechnisch veränderte Lebensmittel mehrheitlich ab. Doch die Gesetze zur Kennzeichnung von Gentechnik in Lebensmitteln sind lückenhaft.


  

So erfahren Verbraucherinnen und Verbraucher beim Einkauf nicht, ob Fleisch, Milch oder Eier von Tieren stammen, die mit gentechnisch veränderten Futterpflanzen gefüttert wurden – und werden so unwissentlich zu Unterstützern der Agro-Gentechnik. Rund 80% aller gentechnisch veränderten Pflanzen werden in Europa an Nutztiere verfüttert.

Lebensmittelhersteller in Deutschland wissen, wie groß hierzulande der Widerstand gegen Gentechnik ist. Rund 78% der Deutschen lehnen Gentechnik ab. Skeptisch macht die Menschen vor allem, dass die Folgen der Gentechnik für unseren Körper und unser Ökosystem weitgehend unerforscht sind. Deshalb nutzen immer mehr Lebensmittelhersteller das Siegel „Ohne Gentechnik“ für ihre Produkte.

Das Siegel wurde 2009 vom Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit ins Leben gerufen um Verbraucher besser zu informieren und Herstellern die Möglichkeit zu geben, mit diesem Siegel bewusst für gentechnikfreie Produkte zu werben.

Bislang finden sich aber noch nicht viele Produkte mit diesem Siegel in Supermarktregalen. Trotzdem gibt es in Deutschland laut Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit bisher nur sehr wenige Produkte mit direkt gentechnisch veränderten Zutaten. Diese sollen zudem meist aus den USA stammen und es soll sich vorwiegend um Schokoriegel und andere Süßigkeiten handeln.

Wer also ganz sicher gehen will, dass er nicht ohne es zu wissen genmanipulierte Ware kauft, sollte auf pflanzliche Produkte mit dem Siegel oder der Aufschrift „gentechnikfrei“ zurückgreifen. Nur so können Sie sicher sein, dass garantiert keine genmanipulierten Inhaltsstoffe enthalten sind.


Dieser Artikel wurde hier veröffentlicht. Besuchen sie Diese Seite wenn sie noch weitergehende Links haben möchten.

Es  sollte jedem klar sein, dass Monsanto und nun wahrscheinlich Bayer zu den größten Umweltvernichtern unserer Zeit zählt.

Wer diesen Artikel aufmerksam durchgelesen hat wird zu der Erkenntnis gelangen, dass sich unsere Natur nicht überlisten lässt und wir Menschen nicht ansatzweise dazu in der Lage sind die Natur zu unserem Vorteil zu manipulieren.

Warum auch?

Die Natur ist unser Leben und wir sind nur ein kleiner Teil davon. Wer denkt er könne seinen Ursprung beherrschen muss total größenwahnsinnig und krank im Kopf sein.

Boykottiert Monsanto

Boykottiert Bayer.

Im Interesse der Erde und Eurer eigenen Gesundheit!

Gruß aus Uruguay

Peter

 

Vergiftet durch Monsanto

Monsanto ist Dreck!

Neuer Dokumentarfilm!

„In Argentinien sterben die Menschen auf dem Land heutzutage vor allem an Krebs.“

So bringt ein Arzt aus dem argentinischen Córdoba auf den Punkt, welche Auswirkungen Sojanbau und flächendeckender Glyphosateinsatz für die Bevölkerung im ländlichen Raum hat. In Argentinien lassen sich die Auswirkungen von Glyphosat und anderen Ackergiften weltweit wohl am deutlichsten nachzeichnen. In ihrem packenden Dokumentarfilm „Tödliche Agri-Kultur – Wie Monsanto die Welt vergiftet“, der kürzlich erschienen ist, beschreibt die Journalistin Gaby Weber die Monsanto-Tragödie in dem südamerikanischen Land.

Monsanto ist Dreck!

Monsanto ist Dreck!

Seit vielen Jahren wird Argentinien mit Herbiziden, Insektiziden, Fungiziden und künstlichem Dünger überflutet. Denn in dem südamerikanischen Land sind 20 Millionen Hektar mit gentechnisch verändertem Soja bepflanzt. Das sind zwei Drittel der gesamten Ackerflächen des Landes. Kein Land weltweit sprüht mehr von dem unter dem Namen „Roundup“ vertriebenen Ackergift auf seine Felder, im Jahr 2015 waren es mehr als 250 Millionen Liter. Nutznießer dieses Modells – Glyphosat und Gen-Soja-Monokulturen – ist Monsanto.

Dabei wird immer klarer: Das Modell Monsanto gescheitert. Nicht für Monsanto und die Soja anbauenden Großgrundbesitzer, wohl aber für die LandwirtInnen vor Ort und für die VerbraucherInnen in den Städten. Die Krebsrate ist in den Soja-Anbaugebieten zwei- bis dreimal höher als in der Stadt. Riesige Landesteile sind überschwemmt, weil der Boden die Niederschläge nicht mehr aufnehmen kann. Und was die Lebensmittelindustrie von diesen Feldern in die Supermärkte bringt und exportiert, ist gesundheitsschädlich.

„Tödliche Agri-Kultur – Wie Monsanto die Welt vergiftet“ lässt zahlreiche Betroffene und ExpertInnen aus Argentinien zu Wort kommen. Der 75-minütige Film ist ein eindeutiges Plädoyer gegen die Neuzulassung von Glyphosat, über die die EU dieses Jahr entscheiden wird.

Danke an: Latina Press

Leider wird dieser Mist auch in Uruguay genutzt!

Liebe Grüße aus Uruguay

Peter

 

Mit Replica Uhren ordentlich Geld sparen

Eine Hublot Uhr
Hublot Uhr

Hublot Uhr

Was sind Replica Uhren eigentlich?
Uhren Replikate sind Nachbildungen von teuren Uhren von Herstellern wie zum Beispiel Rolex oder Hublot. Doch auch von anderen bekannten Traditionsherstellern gibt es Replikate. Hierbei sollte man aber festhalten, dass Replikate nicht vom Hersteller selbst, sondern von Drittanbietern hergestellt und veräußert werden. Doch das macht sie natürlich nicht weniger ansehnlich, denn oft lassen sich die Unterschiede gar nicht auf den ersten Blick erkennen, denn nur Profis sind in der Lage Repliken tatsächlich zu erkennen.

Für wen eignen sich Uhren Replikate?
Repliken von teuren Uhren eigenen sich für all die, die die Uhren der Luxushersteller zwar ansehnlich finden, die aber nicht bereit sind die hohen aufgerufenen Preise zu bezahlen. Wer sich also nicht dafür interessiert, ob die Uhr tatsächlich aus Edelmetallen gearbeitet ist, für den sind Repliken perfekt, denn in der Außenwirkung ist eine Replik exakt wie ein teures Original. Doch das hat einen Vorteil, denn die Uhr lässt sich ganz beruhigt im Alltag tragen. Und das natürlich ganz ohne etwaige Sicherheitsbedenken. Denn wer eine teure Uhr besitzt muss sich Gedanken über die Aufbewahrung und Dinge wie die Versicherung machen. All das entfällt bei einer Replik.

Wie teuer sollten Replica Uhren sein?
Natürlich lässt sich für Repliken keine pauschale Preisempfehlung geben. Doch es sollte von zu günstigen Angeboten Abstand genommen werden. Wir alle kennen die fliegenden Händler in Urlaubsparadiesen, die Repliken für ein paar Euro verkaufen. Hier sollte für jeden offensichtlich sein, dass diese keine all zu hohe Qualität haben können. Deshalb sollte man lieber hundert oder zweihundert Euro investieren und sich eine hochwertige Replik erwerben, denn hier stimmt die Qualität und man hat deutlich länger Freunde an seiner Uhr, als bei einer günstigen und minderwertigen Uhr.

Lieber Uhren Replikate oder Modeuhren aus der gleichen Preisklasse?
Oft werden Repliken mit Modeuhren von Herstellern wie Boss und Armani verglichen, denn diese befinden sich in einer ähnlichen Preisklasse. Doch auch in diesem Vergleich spricht eine ganze Menge für die Repliken, denn sie sind zeitlos. Anders als Markenuhren im unteren Preissegment sind Repliken, genau wie auch ihre originalen Vorbilder nicht an irgendwelche kurzfristigen Trends orientiert. So sind sie deutlich länger nutzbar ohne aus der Mode zu kommen. Und das schont nicht nur den Geldbeutel, sondern freut natürlich auch den Träger. Denn dadurch lassen sich Repliken oft auch nach einigen Jahren noch wertstabil veräußern.

Von wo kann man Replica Uhren beziehen?
Oft gibt es auf Flohmärkten und in An- und Verkaufsgeschäften auch Repliken. Doch hier kann man davon ausgehen, dass ich sich nicht um besonders gute Qualität handelt. Das spiegelt sich oft im Preis wieder, denn die Repliken sind zwar günstig zu erwerben, doch sie halten nicht lange. Deswegen sollte man lieber bei Händlern aus dem Internet bestellen, denn hier stimmt in der Regel Qualität und Preis.

Ein Patent gegen Monsanto!

Ein Patent gegen Monsanto!

Den folgenden Artikel haben wir bei den Netzfrauen entdeckt!

Er ist sehr wichtig, dass er unbedingt verbreitet werden muss und darum übernehmen wir ihn ungekürzt und geändert.

Ein Patent, das Monsanto vernichten und die Welt verändern könnte!

Kennen Sie Paul Stamets? Das hier sollten Sie wirklich lesen und teilen. Der Inhalt dieses Artikels hat das Potenzial, die Welt radikal zum Guten zu verändern – auf verschiedene Weisen. Da Monsanto alles tun wird, um seine Verbreitung zu verhindern, bitten wir Sie darum zu teilen, teilen, teilen, damit diese Informationen so viele Menschen wie möglich erreichen.

2006 erhielt ein Mann namens Paul Stamets ein Patent. Obwohl Paul der weltführende Pilzexperte und Mykologe ist, erhielt sein Patent sehr wenig Aufmerksamkeit und Verbreitung. Warum? Die Pestizid-Industrie urteilte, dass dieses Patent „die zerstörerischste Technologie ist, der wir je begegnet sind“. Wenn Vertreter dieses Industriezweiges das sagen, meinen sie natürlich ‚zerstörerisch für die Chemie- und Pestizid-Industrie‘.

In den vergangenen 20 Jahren fand in der Gentechnik – parallel zu einer Ausweitung des Patentschutzes beim Saatgut – ein umfassender Konzentrationsprozess statt. Gewinner dieser Entwicklung waren die  Agrarkonzerne: Monsanto, Syngenta, Bayer, BASF, DuPont und  Dow AgroSciences LLC. Allesamt Firmen, die originär aus dem Chemiegeschäft stammen und jetzt ganz oben auf der Liste der transnationalen Saatmultis stehen. Damit sind sie Big Player im Millionenspiel der Patentstreitigkeiten, in dem nur überleben kann, wer Konkurrenten aufkauft und sich zusätzliche Exklusivrechte sichert. Ein weiterer Player kommt nun durch die Fusion mit Syngenta hinzu: ChemChina? Siehe: Monopoly einiger weniger Agrarkonzerne! Die Schmierenkomödie Bayer-Monsanto geht weiter!

Paul Stamets erlangte eine breite Aufmerksamkeit über seine Erklärung zu Myzel – das sind Wurzeln der Pilze, die sich unter der Erde ausbreiten. Allein sein Vortrag aus 2008 wurde auf youtube bereits fast 1,4 Millionen Mal angeklickt. Myzel füllt alle Landschaften, es hält den Erdboden zusammen, es ist unheimlich hartnäckig. Es erreicht eine Masse, die 30 000 mal größer ist als die eigene. Sie sind die großen molekularen Zerleger der Natur — die Zauberer der Erde. Sie erzeugen Humus rund um das Erdreich des Globus. Wir haben jetzt entdeckt, dass es eine in mehrere Richtung gehende Nährstoff Übertragung zwischen Pflanzen gibt, angeregt durch das Myzel — also Myzel ist die die Nährstoffe gebende Mutter, von Erlen und Birken zu Schierlingen, Zedern und Douglasien, so Paul Stamets in seinem Vortrag.

Wir fanden einen Beitrag über Paul Statemets, den wir für Sie übersetzt haben, da er in Deutschland eher noch unbekannt ist.

Ein Patent von Paul Stamets, das Monsanto vernichten und die Welt verändern könnte!

Doch was hatte Paul denn entdeckt? Der Mykologe fand heraus, wie man mithilfe der Geschöpfe von Mutter Natur selbst Insekten davon abhalten kann, Erntepflanzen zu zerstören. Dies nennt man SMARTE Pestizide (smart = schlau). Diese Pestizide können sicher und fast immer mehr als 200 000 Insektenarten kontrollieren – und das alles Dank der Zauberkraft von Pilzen.

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Paul nimmt entomopathogene Pilze (Pilze, die Insekten zerstören) und verwandelt sie so, dass sie keine Sporen bilden. Das wiederum zieht die Insekten an, die die Pilze essen und sich dann selbst in Pilze verwandeln! Dieses Patent hat das Potenzial, die Methoden zu revolutionieren, mit denen Menschen Landwirtschaft betreiben – wenn man es denn für den Masseneinsatz zulässt. Pestizide in der modernen Landwirtschaft zu tolerieren, bedeutet die Verweigerung der Erkenntnis ihrer schädlichen Auswirkungen auf die Umwelt. Solche Ignoranz kann und darf nicht länger toleriert werden. Ein Beispiel: Können Sie sich eine Welt ohne Bienen vorstellen?

Die chemischen Gebräue Monsantos, die weltweit auf den Feldern versprüht werden, sind verantwortlich für das große Bienensterben. Eine wachsende Zahl von Ländern verbannt Monsanto, aber einige Länder verwenden seine schädlichen Produkte immer noch – und sie sollten sich der Gefahren des Gebrauchs bewusst sein. Neue Methoden der Schädlingsbekämpfung müssen her, bevor es zu spät ist – so etwas zu sagen, ist eine Untertreibung…

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Monsanto verdient zurzeit 16 Mrd. $ pro Jahr (lt. Angaben von 2014), daher kann man davon ausgehen, dass sie alles tun werden, damit diese Einnahmen nicht weniger werden. Sie ermöglichen Monsanto die Anwendung aller Tricks und Maßnahmen, um Informationen zu unterdrücken, die seinen Ruf schädigen können.

Aber: Je mehr Menschen über die Vorzüge des nachhaltigen, organischen und biodynamischen Landbaus Bescheid wissen, je mehr Menschen Artikel wie diesen weiter verbreiten, je mehr Menschen GMO- und gespritzte Lebensmittel boykottieren, desto mächtiger wird die Botschaft an den Konzern-Dämon sein.

Bitte klicken die folgenden Links an, um das oben vorgestellte Patent besser zu verstehen: Um dieses Patent hier handelt es sich:

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http://www.google.com/patents/US7122176

Hier ist die Liste der Patente, die Paul bereits beantragt hat:

http://patents.justia.com/inventor/paul-edward-stamets

Hier gibt es viele Informationen über Paul Stamets selbst:

http://www.fungi.com/about-paul-stamets.html

Hier ist der Wikipedia-Artikel über Paul Stamets:

http://en.m.wikipedia.org/wiki/Paul_Stamets

Und zu guter Letzt ist hier ein Video von TedTalks mit Paul Stamets aus dem Jahr 2008 mit dem Titel „6 Weisen, auf denen Pilze die Welt retten können…“ mit deutschen Untertiteln:

 

Subtitles and Transcript – Translated by Anna Heintze

0:11 Ich liebe Herausforderung und das Retten der Erde ist wahrscheinlich eine ganz gute. Wir alle wissen, dass die Erde Probleme hat. Wir sind jetzt in der sechsten bedeutenden Phase der Vernichtung auf diesem Planet eingetreten. Ich habe oft darüber nachgedacht, wenn eine Vereinigte Organisation der Organismen existieren würde, anders bezeichnet als „Uh – Oh“, (Lachen) — und jede Gattung das Stimmrecht hätte, würden wir für Auf-dem-Planeten oder Weg-vom-Planeten stimmen? Ich meine, dass diese Wahl jetzt stattfindet.

0:36 Ich möchte Ihnen eine Folge von sechs mykologischen Lösungen vorstellen, die Fungi anwenden und diese Lösungen basieren auf einem Myzel. Myzel füllt alle Landschaften, es hält den Erdboden zusammen, es ist unheimlich hartnäckig. Es erreicht eine Masse, die 30 000 mal größer ist als die eigene. Sie sind die großen molekularen Zerleger der Natur — die Zauberer der Erde. Sie erzeugen Humus rund um das Erdreich des Globus. Wir haben jetzt entdeckt, dass es eine in mehrere Richtung gehende Nährstoff-Übertragung zwischen Pflanzen gibt, angeregt durch das Myzel — also Myzel ist die die Nähstoffe gebende Mutter, von Erlen und Birken zu Schierlingen, Zedern und Douglasien.

1:17 Dusty und ich, wir sagen gern, am Sonntag gehen wir in die Kirche. Ich bin verliebt in den urwüchsigen Wald, und ich bin ein amerikanischer Patriot, weil wir ihn haben. Den meisten von Ihnen sind Portobello-Pilze bekannt. Und ehrlich gesagt, ich stoße auf große Vorurteile, wenn ich Pilze erwähne, denken Leute sofort an Portobello- oder halluzinogene Pilze, bekommen glasige Augen, und meinen, ich sei ein bisschen verrückt. Also hoffe ich, dieses Vorurteil mit dieser Gruppe für immer zu überwinden. Wir nennen das Mykophobie, die irrationale Angst vor dem Unbekannten, wenn es um Pilze geht.

1:50 Pilze wachsen sehr schnell. 21. Tag, 23., 25.. Pilze produzieren starke Antibiotika. In Wirklichkeit sind wir näher mit Pilzen verwandt als mit irgendeiner anderen Art. Vor zwei Jahren hat eine Gruppe von 20 Eukarionten-Mikrobiologen einen Artikel publiziert über Opisthokonta — einer Superfamilie, die Tierwelt und Pilze verbindet. Wir teilen mit Ihnen die gleichen Krankheitserreger. Fungi haben es nicht gern, durch Bakterien zu verfaulen, also stammen unsere besten Antibiotika von Fungi. Und hier ist ein Pilz, der seinen Wachstumshöhepunkt überschritten hat. Nach dem Bilden von Sporen verfaulen sie. Aber ich versichere Ihnen, dass eine Reihe von Mikroben, die sich auf faulenden Pilzen mehren, von wesentlicher Bedeutung für die Gesundheit des Waldes sind. Sie lassen die Bäume wachsen und bilden Schuttfelder, die Myzele ernähren.

2:36 Hier sehen wir die Pilze, die Sporen bilden. und die Sporen keimen, Myzele entstehen und verbreiten sich unter der Erde. In nur 2,5 cm³ Erde kann es mehr als acht Meilen dieser Zellen geben. Mein Fuß bedeckt ungefähr 300 Meilen von Myzelen.

2:51 Das ist ein Photo-Mikrographie von Nick Read und Patrick Hickey. Und beachten Sie, dass wenn ein Myzel wächst, es die Gegend erobert und dann anfängt, das Netz zu bilden. Seit vielen Jahren arbeite ich mit Elektronenmikroskopen. Ich habe Tausende von Elektronenmikrographien, und wenn ich das Myzel anstarre, stelle ich fest, dass sie mikrofiltrierende Membrane sind. Wir atmen Kohlendioxid aus, so wie das Myzel auch. Es atmet Sauerstoff ein, so wie wir es tun. Aber das sind grundsätzlich nach außen verlagerte Mägen und Lungen. Ich stelle Ihnen ein Konzept vor, das zeigt, dass das ausgedehnte neurologische Membrane sind. Und in diesen Aushöhlungen bilden sich diese Mikroaushöhlungen, und wenn sie Erde verschmelzen, absorbieren sie Wasser. Das sind kleine Quellen. Und mitten in diesen Quellen drin fangen Mikrobenverbände an, sich zu bilden. Und auf diese Weise widersetzt sich die schwammige Erde nicht nur der Erosion, sondern bildet auch ein Universum von Mikroben, dass dann das Wachstums von verschiedensten Organismen ermöglicht.

3:49 Ich habe als Erster, Anfang der 1990 Jahre, eine These aufgestellt, dass das Myzel ein natürliches Internet der Erde ist. Wenn Sie auf das Myzel schauen, sehen Sie, dass es weitgehend verzweigt ist. Und wenn ein Zweig gebrochen wird, dann bilden sich sehr schnell, wegen Kreuzungen von Knoten — Internet Techniker würden sie heiße Punkte nennen — alternative Bahnen für die Leitung von Nährstoffen und Informationen. Das Myzel ist empfindungsfähig. Es weiß, dass Sie da sind. Wenn Sie durch die Landschaft gehen, schnellt es hoch in Ihre Fußstapfen und versucht, mit dem Geröll zu reagieren. Also glaube ich, dass die Erfindung des Computer-Internets eine unvermeidbare Konsequenz von einem vorher erprobten, gelungenen, biologischen Modell ist. Die Erde hat das Computer-Internet für ihren eigenen Vorteil erfunden, und jetzt versuchen wir, als höchste Organismen auf diesem Planeten, die Ressourcen zu verteilen, um die Biosphäre zu schützen.

4:50 Weitreichend passt sich dunkle Substanz dem gleichen Archetypus des Myzels an. Ich glaube, Materie erzeugt Leben, Das Leben wird zu einzelnen Zellen, einzelne Zellen werden zu Fäden, die bilden Ketten und Ketten die Netzwerke. Und das ist das Paradigma, dass wir im ganzen Universum sehen.

5:09 Die meisten von Ihnen wissen nicht, dass Pilze als erste Organismen an Land kamen. Sie sind dort vor 1,3 Milliarden Jahren erschienen und Pflanzen sind etliche Hundert Millionen Jahren später gefolgt. Wie ist das möglich? Das ist möglich, weil das Myzel Oxalsäuren produziert wie auch etliche anderen Säuren und Enzyme, die im Fels Krater entstehen lassen, Kalzium und andere Mineralien aufnehmen und Kalziumoxalate bilden. Das macht Felsen brüchig, der erste Schritt zur Bildung von Erdboden. Oxalsäure, das sind zwei verbundene Kohlendioxid-Moleküle. Also Fungi und Myzel sondern Kohlendioxid in Form von Kalziumoxalaten ab. Und alle anderen Arten von Oxalaten scheiden ebenfalls Kohlendioxid aus, durch die Mineralien, die aus der Grundmatrix des Gesteins herausgebildet werden.

5:55 Das wurde zum ersten Mal im Jahre 1859 entdeckt. Das Photo wurde von Franz Hueber gemacht. Das Photo wurde 1950 in Saudi Arabien gemacht. Dieser Organismus hat vor 420 Millionen Jahren existiert. Es wurde Prototaxites genannt. Prototaxites, jetzt liegend, war ungefähr 1m hoch. Zu dieser Zeit war die höchste Pflanze auf der Erde weniger als zwei Fuß hoch. Dr. Boyce von der Universität Chicago hat im vergangenen Jahr einen Artikel im Journal of Geology veröffentlicht, in dem er Protaxatites als einen Riesenfungus bezeichnet, einen riesigen Pilz. Quer durch die Landschaft war die Erde durch diese riesigen Pilze gekennzeichnet. Quer durch alle Landmassen. Und diese haben über zehn Millionen Jahre existiert.

6:42 Nun gab es zahlreiche Phasen des Aussterbens, geschichtlich weitergehend — vor 65 Millionen Jahren — die meisten von Ihnen wissen das — hatten wir einen Asteroidenaufprall. Ein Asteroid schlug auf die Erde ein, riesige Mengen von Gestein wurden in die Atmosphäre geworfen. Das Sonnenlicht war abgeschnitten und Fungi beerbten die Erde. Die Organismen, die sich mit Fungi verbünden konnten, wurden belohnt, weil Fungi kein Licht brauchen. Letztens wurde an der Einstein-Universität, festgestellt, dass Fungi Strahlung als Energiequelle benutzen, ähnlich wie Pflanzen das Licht. Also eine Aussicht, dass Fungi irgendwo auf den anderen Planeten existieren, meine ich, ist eine selbstverständliche Schlussfolgerung, zumindest in meinem eigenen Kopf.

7:26 Den größten Organismus der Erde gibt es im Osten Oregons. Ich konnte ihn nicht messen. Er war ca. 890 Hektar groß. 890 Hektar Größe, 2000 Jahre alt. Der größte Organismus des Planeten ist eine Myzelienmatte, von der Dicke einer Zellenwand. Wie kommt es, dass dieser Organismus so groß sein kann und dabei nur eine Zellenwand dick, während wir 5 oder 6 Hautschichten haben, die uns schützen? Das Myzel, unter entsprechenden Umständen, produziert einen Pilz — der mit solcher Kraft hochschießt, dass er Asphalt aufbrechen kann. Wir sind in verschiedene Versuche einbezogen worden. Ich habe die Absicht Ihnen sechs Lösungen zu zeigen, wenn ich kann, die helfen könnten, die Welt zu retten. Battelle Laboratories und ich, haben uns in Bellington, Washington zusammen getan. Es gab vier Haufen durchsetzt mit Diesel und anderen Ölabfallprodukten. Einer war ein Kontrollhaufen, einer wurde mit Enzymen behandelt, einer mit Bakterien und einen haben wir mit dem Pilz Myzel geimpft. Das Myzel absorbiert Öl. Das Myzel produziert Enzyme — Peroxydasen, die die Kohlen-Wasserstoff-Bindungen zerstören. Das sind die gleichen Bindungen, die Kohlenhydrate zusammen halten. Also das Myzel wird mit Öl durchtränkt, und dann, als wir nach sechs Wochen wieder gekommen sind, war das ganze Ölzeug beseitigt, alle die anderen Haufen waren tot, dunkel und haben gestunken. Wir sind zu unserem Haufen gekommen, er war mit Hunderten Pfunden von Austernpilzen bedeckt — und die Farbe war heller. Die Enzyme haben die Kohlenwasserstoffe in Kohlenhydrate umgewandelt — Zucker aus Pilzen.

8:51 Manche von diesen Pilzen sind sehr glücklich. Sie sind sehr groß. Sie zeigen, wie viel Nahrung sie aufnehmen hätten können. Aber noch etwas ist geschehen, was zu einer Erleuchtung in meinem Leben wurde. Sie haben Sporen gebildet, Sporen haben Insekten angezogen, die Insekten haben Eier gelegt, aus den Eier wurden Larven. Die Vögel kamen, haben Samen gebracht, und unser Haufen ist zu einer Lebensoase geworden. Während die anderen drei Haufen tot, dunkel und stinkig geworden sind, und die PAH — die aromatischen Kohlenwasserstoffe — sind in acht Wochen von 10 000 Million Teilchen auf weniger als 200 gesunken. Das letzte Bild, das wir nicht haben — der ganze Haufen ist zu einem grünen Hang des Lebens geworden. Dies sind bahnbrechende Gattungen. Spitzenarten, die die Tore für andere biologische Gemeinschaften öffnen.

9:34 Also, ich habe Juteleinen-Säcke erfunden — Brutplätze — und das Myzel hineingegeben — dabei habe ich sturmverwehtes Gestein verwendet. Sie können diese Juteleinen-Säcke nehmen und sie entlang des landwirtschaftlichen Betriebes legen, der E.coli oder anderen Abfälle produziert, oder einer Fabrik, die toxische Chemikalien herstellt, und es führt zur Wiederherstellung des Standortes. Also haben wir einen Stelle errichtet in Mason County, Washington, und eine dramatische Abnahme von Coli-Arten beobachtet. Und ich zeige Ihnen eine Graphik. Das ist eine logarithmische Scala, zehn hoch acht. Es gibt mehr als 100 Millionen Kolonien pro Gramm, und zehn hoch drei ist ungefähr 1000. Innerhalb von 48 bis 72 Stunden, haben die drei Arten von Pilzen die Menge von Colibakterien 10 000 mal reduziert. Denken Sie an die Folgen. Das ist eine platzsparende Methode, die sturmverwehtes Gestein anwendet — und wir werden garantiert jedes Jahr Stürme haben.

10:24 Also dieser Pilz hat über lange Zeit besonders unsere Aufmerksamkeit auf sich gezogen. Das ist meine Frau Dusty mit einem Pilz namens Fomitopsis officinalis — Agaricon genannt. Das ist ein Pilz typisch für den urwüchsigen alten Wald, als erstes durch Dioscorides 65 A. D. als ein Mittel gegen Schwindsucht beschrieben. Er wächst in den Bundestaaten Washington, Oregon, Nord Kalifornien, British Columbia, man ist der Meinung, dass er in Europa ausgestorben ist. Er scheint nicht so groß zu sein — gehen wir näher dran. Das ist ein außergewöhnlich seltener Fungus. Unsere Gruppe — wir haben eine Gruppe von Experten, die nach draußen geht — wir sind voriges Jahr 20 mal in den alten Wäldern gewesen. Wir haben nur eine Probe gefunden, die im Stande war, eine Kultur zu bilden.

11:01 Das Erhalten des Genoms dieser Fungi im alten Wald, meine ich, ist durchaus entscheidend für die Gesundheit der Menschen. Ich bin am Bioshield-Programm des US-Verteidigungsministeriums beteiligt gewesen. Wir haben 300 Proben von Pilzen eingereicht, die im Wasser gekocht waren, und haben das Myzel geerntet als extrazelluläres Stoffwechselprodukt. Und vor einigen Jahren haben wir diese Ergebnisse erzielt. Wir haben drei verschiedene Arten von Agaricon-Pilzen gehabt, die sehr aktiv gegen Pockenviren waren. Dr. Earl Kern, der Pocken-Experte im U.S.-Verteidigungsministerium ist, erklärt, dass alle Präparate mit einem Auswahlindex von zwei oder mehr aktiv sind. 10 und mehr werden als sehr aktiv angesehen. Unsere Pilzenarten waren in dem sehr aktiven Bereich. Es gibt einen Sicherheitsprüfungsbericht, den Sie lesen können — er ist geprüft durch DOD, wenn Sie „Stamets“ und „Pocken“ googeln. Oder Sie können sich an NPR.org wenden und sich das live Interview anhören.

11:55 Dadurch ermutigt, sind wir zu Grippeviren übergegangen. Und ich zeige das zum ersten Mal. Wir haben drei verschiedene Arten von Agaricon-Pilzen, die hochaktiv gegen Grippeviren sind. Hier ist Auswahlindex Nummer– gegen Pocken. Sie haben gesehen 10er und 20er — jetzt gegen Grippeviren, verglichen mit der Ribavirin-Kontrollgruppe, haben wir eine außergewöhnlich hohe Aktivität. Wir benutzen einen natürlichen Extrakt innerhalb der gleichen Dosierung wie bei einem reinen Pharmazeutikum. Wir haben Versuche gemacht gegen Grippeviren A — H1N1, H3N2 — wie auch Grippeviren B. Danach haben wir es mit der Mischung probiert, und die Mischung gegen H5N1 angewandt und wir haben einen Auswahlindex erreicht, der höher war als 1000. (Beifall) Deshalb denke ich, dass wir eine Begründung dafür haben, dass wir den alten Wald retten sollen als Mittel der nationalen Verteidigung. (Beifall)

12:53 Ich habe Interesse entwickelt für enthomopathogenische Fungi — Pilze, die Insekten töten. Unser Haus wurde durch Holzameisen zerstört. Also bin ich zur EPA-Homepage gegangen, und sie haben Studien empfohlen mit den Gattungen Metarhizium aus der Gruppe Fungi, die sowohl Holzameisen als auch Termiten töten. Ich habe etwas gemacht, was niemand anders gemacht hätte. Eigentlich habe ich nach dem Myzel gesucht, wenn es aufhört, Sporen zu bilden. Das sind Sporen — das ist in ihren Sporen. Ich war imstande, eine Kultur in einer nicht Sporen bildenden Form zu züchten. Und so hat die Industrie mehr als 100 Millionen Dollar ausgegeben für Köderstationen, die verhindern sollten, dass Termiten ihre Häuser auffressen. Aber Insekten sind nicht dumm und meiden Sporen, wenn sie in ihre Nähe kommen, also habe ich Kulturen, die keine Sporen bilden, gezüchtet. Und ich habe Barbiepuppengeschirr meiner Tochter genommen und es dort hingestellt, wo die Holzameisen ihre Umgebung, jeden Tag, in Schutt umgewandelt haben, in meinem Haus, und die Ameisen wurden angelockt zu dem Myzel, weil dort keine Sporen waren. Sie gaben es der Königin. Eine Woche später, habe ich keine Haufen von Sägemehl gehabt oder irgendetwas dieser Art.

13:51 Und dann — ein delikater Tanz zwischen Abendessen und Tod — das Myzel wurde von Ameisen aufgefressen, sie wurden mumifiziert, wobei Pilze durch ihre Köpfe austraten. (Lachen) Jetzt, nach der Sporenbildung, haben die Sporen zurückgeschlagen. Auf diese Weise ist das Haus nicht mehr für die Invasion geeignet. Sie haben also eine beinahe dauerhafte Lösung im Falle wiederholter Termiteninvasion. Mein Haus war zerstört und ich habe mein erstes Patent erhalten gegen Holzameisen, Termiten und Feuerameisen. Dann haben wir Extrakte ausprobiert und siehe da! wir können Insekten in verschiedene Richtungen steuern. Das hat immense Auswirkungen. Ich habe dann mein zweites Patent bekommen — und das ist ein großes. Es wird Alexander Graham Bell Patent genannt — Es umfasst über 200 000 Arten. Das ist die wirkungsvollste Technik, haben mir die Manager der Pestizidindustrie gesagt, die sie je gesehen haben. Das könnte die Pestizidindustrie in der ganzen Welt gänzlich aufpolieren. Sie könnten 100 Doktoranden unter dem Schirm dieses Projektes sammeln, weil ich die Vermutung habe, dass enthopathogenische Fungi, vor der Sporenbildung viele Insekten anlocken, die andererseits durch diese Sporen abgestoßen werden.

14:57 Und so präsentierte ich eine Schachtel des Lebens, weil ich ein Liefersystem gebraucht habe. Die Schachtel des Lebens — Sie bekommen eine DVD von der TED Konferenz — Sie geben Erde dazu und Wasser, und Sie haben sowohl mykorrhizale und endophytische Fungi, wie auch Sporen, wie die von Agaricon-Pilzen. Die Samen werden dann durch dieses Myzel geboren. Und dann geben Sie die Samen der Bäume hinein, und haben damit das Wachsen — eventuell — eines alten Waldes aus der Schachtel.

15:25 Ich will ein Liefersystem wieder erfinden, und das Benutzen der Pappe auf der ganzen Welt, sodass sie zu einem ökologischen Fußabdruck werden. Wenn es eine YouTube-ähnliche Seite geben würde, die Sie aufrufen könnten, Sie könnten sie interaktiv machen, nach Postleitzahlen — wo sich Menschen zusammen tun könnten, und über Satellitensysteme, durch Virtual Earth oder Google Earth, könnten Sie Ihren Kohlenstoff-Kredit bestätigen, der abgesondert wurde durch Bäume, die aus dem Schachtel des Lebens stammen.

15:48 Sie könnten Schuhkartons nehmen, Wasser dazu tun — Ich habe es für Flüchtlings-Gemeinden entwickelt — Getreide, Bohnen, Kürbis und Zwiebeln. Ich habe etliche Gefäße genommen — meine Frau sagte, wenn ich das tun kann, kann es jeder — und ich bin dazu gekommen, Samengärten zu züchten. Dann ernten Sie die Samen — und ich danke Ihnen, Eric Rasmussen, für Ihre Hilfe dabei — und dann ernten Sie die Samengärten. Dann könne Sie Kerne ernten, und dann brauchen Sie nur einige Kerne — ich gebe Myzel dazu und dann impfe ich die Maiskolben. Jetzt, drei Maiskolben, kein anderes Getreide — viele Pilze fangen an zu wachsen. Zu viel Abhebung von der Kohlenstoffbank, und diese Population verschwindet. Aber beobachten Sie, was hier geschieht. Die Pilze werden geerntet, aber sehr wichtig: Das Myzel hat Zellulose in Pilz-Zucker umgewandelt. Also habe ich gedacht, wie wir die Energiekrise in diesem Land bewältigen können? Und dann sind wir mit dem Econol herausgekommen.

16:52 Bei der Herstellung des Ethanols aus Zellulose mit Anwendung des Myzels als Vermittler — erreichen Sie alle Vorteile, die ich schon beschrieben habe. Aber der Weg von Zellulose zu Ethanol ist ökologisch unintelligent, und ich meine, dass wir ökologisch vernünftig handeln müssen bei der Produktion von Kraftstoffen. Also bauen wir Kohlenstoffbanken auf dem Planeten, regenerieren die Böden — es gibt Arten, mit denen wir uns verbünden müssen. Ich meine, dass das Einbeziehen des Myzels helfen kann, die Welt zu retten. Danke sehr. (Beifall)

Anm.: Leider sind all diese Links auf Englisch. Auch seine Bücher gibt es (noch) nicht in deutscher Sprache.  Auf Facebook: Paul Stamets

paul3-760x504Gefunden auf: https://netzfrauen.org

Originalartikel in Englisch
http://www.ecosnippets.com/environmental/patent-that-could-destroy-monsanto/


Da Monsanto nun wahrscheinlich bald zu Bayer gehören wird, sollten wir unsere Ablehnung auch gegen Bayer richten und diesen Konzern weitgehend Boykottieren.

Es gibt Alternativen zu Aspirin.

Wer so mit der Umwelt umgeht verdient nicht unser Vertrauen.

Gruß aus Uruguay

Peter

EU-Parlament stimmt zu!

EU-Parlament stimmt zu!

Klare Mehrheit für Glyphosat-Neuzulassung!

Deutsche Wirtschafts Nachrichten | Veröffentlicht: 13.04.16 14:37 Uhr

Im EU-Parlament hat die große Koalition aus Konservativen und Sozialdemokraten die Neuzulassung von Glyphosat gestimmt. Die durchaus gut begründeten Einwände des eigenen Fachausschusses und der Grünen fanden kein Gehör. Die Mehrheit der EU-Bürger ist gegen das Pestizid.

Die EU Ratte Schulz

Die EU Ratte Schulz

Das EU-Parlament hat sich für eine weitere Zulassung des umstrittenen Pflanzenschutzmittels Glyphosat ausgesprochen – allerdings nur für sieben und nicht für 15 Jahre wie von der EU-Kommission geplant. Der Kompromiss, den die Konservativen vorgeschlagen hatten, wurde am Mittwoch in Straßburg mit klarer Mehrheit verabschiedet. Forderungen von Grünen und Teile der Linken, die Zulassung gar nicht zu erneuern, fand damit keine Mehrheit.

Die Mehrheit der EU-Bürger ist einer aktuellen Umfrage zufolge gegen das Pestizid, dem die WHO die Möglichkeit zuschreibt, krebserregend zu sein.

Deutschland hat sich dieser Tage bereits für eine Neuzulassung ausgesprochen, womit die wesentlichen Hindernisse beseitigt sein dürfte – Monsanto kann in Europa weiter auf einen lukrativen Markt bauen.

374 Abgeordnete stimmten für die beschränkte Neuzulassung, 225 votierten dagegen und 102 enthielten sich. Das Parlament forderte die Kommission zugleich auf, eine Liste von Beistoffen zu erstellen, die in Insektenvernichtungsmittel nicht mehr verwendet werden dürfen. Außerdem soll sie einen Plan erarbeiten, um den Einsatz des Pflanzengifts zu reduzieren.

Die Marktzulassung für Glyphosat, den in Deutschland und weltweit am meisten eingesetzten Wirkstoff zur Unkrautvernichtung, läuft in der EU Ende Juni aus. Bis dahin muss die Brüsseler Behörde entscheiden, ob sie das Mittel erneut zulässt – und für wie viele Jahre. Dabei ist die Kommission nicht verpflichtet, der Forderung des Europaparlaments zu folgen.

Die SPD-Abgeordnete und Umweltschutzexpertin Susanne Melior verteidigte den vom Parlament verabschiedeten Kompromiss. Ein sofortiges Verbot von Glyphosat wäre „unrealistisch“, betonte sie. Die europäische Landwirtschaft sei von Futtermittel-Importen etwa aus den USA und Brasilien abhängig, die mit Glyphosat behandelt worden seien.

Die Brüsseler Kommission hatte Anfang März eine Abstimmung über die geplante Neuzulassung von Glyphosat, die für 15 Jahre gelten sollte, verschoben, weil es im zuständigen Fachausschuss keine Mehrheit gab. Der Ausschuss, dem Experten aus den 28 EU-Staaten angehören, soll sich im Mai erneut mit der Frage befassen.

Die Verwendung von Glyphosat sorgt in der EU seit Jahren für Streit, einige Mitgliedsstaaten haben Bedenken gegen die weitere Zulassung geäußert. Umweltschützer machen geltend, dass das Pflanzengift in den menschlichen Organismus gelangt und möglicherweise krebserregend ist.

Mit diesem Argument hatte sich im EU-Parlament der Ausschuss für Umwelt- und Gesundheitsschutz gegen eine Neuzulassung ausgesprochen. Er verwies auf eine Warnung der Internationalen Agentur für Krebsforschung (IARC), die Glyphosat im März 2015 als „wahrscheinlich krebserregend für den Menschen“ eingestuft hatte.

Nach Angaben des EU-Parlaments ist der weltweite Verbrauch von Glyphosat in den vergangenen Jahrzehnten um das 260-Fache angestiegen – von 3200 Tonnen im Jahre 1974 auf 825.000 Tonnen im Jahre 2014. In Deutschland werden etwa 40 Prozent der Ackerfläche mit glyphosathaltigen Pflanzengiften behandelt.