Zustimmung zu Glyphosat

Deutschland knickt vor Monsanto ein!

Deutsche Wirtschafts Nachrichten – Veröffentlicht: 12.04.16 11:20 Uhr

Die Bundesregierung ist vor dem Saatgut-Konzern Monsanto eingeknickt und stimmt der Neuzulassung von Glyphosat zu. Die Entscheidung ist eine schwere Niederlage für die Gegner des Pestizids, welches sogar von der WHO als vermutlich krebserregend eingestuft wird.

Glyphosatverbieten1Im Streit um die Zukunft des Pflanzenschutzmittels Glyphosat in Europa gibt die Bundesregierung grünes Licht für eine Neuzulassung. Die Süddeutsche Zeitung zitiert am Dienstag aus einem Schreiben des Landwirtschaftsministeriums an die EU-Kommission von Ende März: „Mit seiner Zustimmung möchte Deutschland dazu beitragen, das Verfahren zur Wiedergenehmigung des Wirkstoffs Glyphosat (…) erfolgreich abzuschließen.“

Im Hinblick auf Einschränkungen ist das Papier offenbar vollkommen vage:

Deutschland sei „sehr offen“ für das Anliegen einiger Mitgliedstaaten, Glyphosat zur „Steuerung des Erntetermins“ auszuschließen, zitierte die Zeitung. Zudem wolle die Bundesregierung versuchen, eine Textpassage zum Schutz der biologischen Vielfalt in der Genehmigungsverordnung zu verankern.

Die Zulassung des Pestizids läuft in der EU im Juni aus. Kritiker wollen Glyphosat verbieten, weil es laut der Internationalen Agentur für Krebsforschung krebserregend sein kann. Die EU-Kommission dagegen sieht aufgrund von Empfehlungen der europäischen Lebensmittelsicherheitsbehörde Efsa keinen Grund, Glyphosat in der EU vom Markt zu nehmen.

Sogar die WHO hat das Pesitizid als „vermutlich krebserregend“ eingestuft.

Eine Entscheidung des zuständigen EU-Fachausschusses zur weiteren Zulassung des Mittels war im März vertagt worden, da sich weder für eine Verlängerung noch für ein Verbot von Glyphosat eine qualifizierte Mehrheit der EU-Mitgliedstaaten abzeichnete. Die Bundesregierung äußerte sich nicht zu ihrem Abstimmungsverhalten.
Aus der Antwort der Regierung auf eine Anfrage der Grünen geht hervor, dass die EU-Kommission offenbar eine schnelle Entscheidung herbeiführen will. „Die EU-Kommission hat deutlich gemacht, dass eine weitere Zwischenverlängerung seitens der Kommission keine Verfahrensoption darstellt“, heißt es dort.
Auch die Bundesregierung befürwortet demnach, „jetzt“ über die Genehmigung abzustimmen. Ein Ergebnis der Europäischen Chemikalienagentur (ECHA), die sich derzeit ebenfalls mit dem Pflanzengift beschäftigt, will die Bundesregierung nicht abwarten.
„Agrarminister Schmidt setzt das vollkommen falsche Signal, wenn er ausgerechnet jetzt die deutsche Zustimmung zur Glyphosat-Zulassung ankündigt. Diese Woche werden sich voraussichtlich die Länder-Agrarminister und das Europaparlament deutlich gegen die übereilte Neuzulassung des Universal-Pflanzenvernichters positionieren“, erklärte der Grünen-Bundestagsabgeordnete Harald Ebner. Schmidt dagegen pfeife auf die Bewertung der ECHA-Experten und wolle „offenbar auf Biegen und Brechen“ zusammen mit der EU-Kommission „die ganz schnelle Entscheidung pro Glyphosat“.
Die auf industrielle Produktion abgestellte Landwirtschaft in der EU, die mit Milliarden-Subventionen aus Steuergeldern gefördert wird, kann ohne großflächigen Einsatz von Pestiziden nicht funktionieren. Glyphosat ist das deutschland- und weltweit am meisten verkaufte Pestizid und wird sowohl in der Landwirtschaft als auch in privaten Gärten sehr häufig verwendet. Etwa 40 Prozent der Ackerfläche wird in Deutschland mit glyphosathaltigen Pflanzengiften behandelt.
Monsanto hat eine der stärksten Lobbys in Brüssel, die bis in die Lebensmittelbehörde Efsa reicht. Erst vor wenigen Monaten hatte der Konzern mit einer Finte angedeutet, er wolle sich aus Europa zurückziehen. Dieser PR-Trick scheint funktioniert zu haben: Obwohl das EU-Parlament die Neuzulassung von Glyphosat noch etwas verzögern konnte, hat sich der Konzern jetzt durchgesetzt – wohl auch, weil der öffentliche Protest gegen das Ansinnen in den vergangenen Monaten eher verhalten geblieben war.

Quelle


Dass diese Bundesregierung keine Regierung ist beweist sie tagtäglich. Nicht umsonst haben mehr Lobbyisten einen Zugang zum Bundestag als Politiker selbst.

Diese Lobbyisten bestimmen was in der Deutschen Politik abgeht.

Collage_Glypho_BASF_Monsanto_Bayer_SyngentaGlaube niemand, dass es in der EU anders aussieht. Die BRD und die EU sind nicht weiter als große von den USA aus gesteuerte Sauhaufen und die Politiker zum Teil die größten Schweine die Deutschland je hervor brachte.

Gruß aus Uruguay

Peter

Die größte Kornkammer Europas.

Die größte Kornkammer Europas.

Ukraine wird “Kornkammer” für gentechnisch veränderten Getreideanbau.

Europäische Union als Steigbügelhalter der Chemie- und Biotechnologie-Konzerne im gnadenlosen Kampf um die ukrainischen Felder. Nach der Katastrophe von Tschernobyl erlebt die Ukraine nach dreißig Jahren ein neues ökologisches Desaster noch ungeahnten Ausmaßes.

Das bis heute umkämpfte Land ist weltweit der dritt größte Exporteur von Mais und der fünft größte Exporteur von Weizen. Mit mehr als zweiunddreißig Millionen Hektar fruchtbaren Ackerlands entsprechen die Anbauflächen einem Drittel der gesamten Landwirtschaftsfläche in der Europäischen Union.

Wer hat ein so großes Interesse an der “modernisierten” ukrainischen Nahrungsmittelproduktion? Neben dem Aspekt der weltweiten Privatisierung von Wasserspeichern, Wäldern, dem Energiesektor und kommunalen Versorgungseinrichtungen sind es vor allem die Gentechnik-Konzerne, die mit brachialer Gewalt ihre Interessen hier durchsetzen. Monsanto, Cargill und DuPont haben schon Milliarden investiert in Landkäufe und in die Errichtungen von Industrieanlagen für Pflanzenschutzmittel, Saatgut, Düngemittel, Getreidelagerung, Tierfutter.

Im März 2014, nur wenige Wochen nachdem Präsident Janukowitsch (der das E.U.-Abkommen ablehnte) in einem vom Westen initiierten Staatsstreich, getarnt als Bürgeraufstand, abgesetzt wurde, investierte Monsanto einhundertundvierzig Millionen U.S.-Dollar in den Aufbau einer neuen Saatgutanlage in der Ukraine.

Cargill besitzt nun mindestens vier Getreidesilos und zwei Sonnenblumenverarbeitungsanlagen für die Produktion von Sonnenblumenöl. Das Unternehmen ist seit über zwanzig Jahren in der Ukraine tätig mit Standorten in Kiew, Donezk, Kakhovka, Kutsovka, Braginovka, Balakeya, Konstantinovka, Korystovka und Khaschevatoye.

Im Dezember 2013 kaufte das Unternehmen eine mit einer “25% + 1 Aktie” die Beteiligung an einem Getreideterminal am russischen Schwarzmeerhafen Noworossijsk mit einer Kapazität von 3,5 Millionen Tonnen Getreide pro Jahr.

Alle Aspekte der ukrainischen landwirtschaftlichen Wertschöpfungskette – von der Erzeugung von Saatgut und anderen agrartechnischen Produktionsmitteln bis zum tatsächlichen Versand der Waren aus dem Land werden zunehmend von westlichen Firmen kontrolliert.

Hier weiter lesen: Antikrieg

Monsanto Ukraine
101-A Volodymyrska St.
Kiew 01033 Ukraine
Tel: (+38044) 490 7575
Fax: (+38044) 490 0145

Quelle

Diese Drecksfirma will Europa verpessten!

Diese Drecksfirma will Europa verpessten!

 

 

 

Fünf weitere Gentech-Pflanzen dürfen importiert werden

Fünf weitere Gentech-Pflanzen dürfen importiert werden
Getr4iede?

Gen Futter

Fünf weitere Gentechnik-Pflanzen dürfen wohl bald in die EU importiert werden. Es handelt sich um Soja- und Maispflanzen von Monsanto, Bayer, BASF und Pioneer – auch sie werden in den Futtertrögen der hiesigen Ställe landen. Deutschland enthielt sich bei der entscheidenden Abstimmung letzte Woche der Stimme – insgesamt kam keine qualifizierte Mehrheit zustande. Nun kann die EU-Kommission den Gentech-„Events“ grünes Licht erteilen.
Am Dienstag vergangener Woche trat in Brüssel ein Ausschuss zusammen, in den alle EU-Mitgliedsstaaten ihre Vertreter entsenden. Entscheidungen für oder gegen die Zulassung einer gentechnisch veränderten Pflanze können dort nur mit qualifizierter Mehrheit über 70 Prozent der Stimmen getroffen werden. Das geschieht jedoch fast nie – meist bleibt es bei einem Patt. So auch letzte Woche, wie der Informationsdienst von einem Sprecher der EU-Kommission erfuhr: es gab jeweils eine Mehrheit für die Zulassung der fünf Pflanzen, jedoch fehlten noch rund 80 Stimmen oder mehr bis zur qualifizierten Mehrheit.
Deutschland enthielt sich bei allen Entscheidungen, zusammen mit Italien. Frankreich und Kroatien enthielten sich oder stimmten gegen einzelne Gentech-Pflanzen. Länder wie Polen, Bulgarien, Österreich, Ungarn, Luxemburg und Lettland stimmten in jedem Fall mit „nein“ – während unter anderem die Niederlande, Tschechien, Großbritannien, Spanien und Schweden stets für die Zulassung votierten.
Bei den Pflanzen, die die Kommission nun zum Import durchwinken kann, handelt es sich um vier Soja- und eine Maislinie. Die Sojasorten MON87708 und MON87705 stammen vom US-Agrochemiekonzern Monsanto, beide sind resistent gegen ein Herbizid – die erste gegen Dicamba, die zweite gegen Glyphosat. MON87705 hat außerdem eine andere Fettsäurenzusammensetzung, genau wie Soja 305423 von Dupont-Pioneer, die auch gegen Herbizide aus der Gruppe der ALS-Hemmer resistent ist.
Die vierte gentechnisch veränderte Sojalinie stammt von BASF: BPS-CV127-9 ist gegen Herbizidwirkstoffe wie Imazamox widerstandsfähig, den der deutsche Konzern unter dem Markennamen „Clearfield” verkauft. Die Maislinie T25 von Bayer Cropscience ist resistent gegen das Herbizid Glufosinat (Markenname „Liberty”). T25 durfte auch bisher schon importiert werden, nun wird die Genehmigung um 10 Jahre verlängert.

Roundup schädigt Spermien

Roundup schädigt Spermien
Roundup damages sperm

Roundup schädigt Spermien

Neue Studie; Roundup schädigt Spermien

Diejenigen, die sich ein Kind wünschen, sollten besondere Maßnahmen ergreifen, um ihr Risiko zu minimieren – einschließlich das Essen von Bio-Lebensmitteln und der Lobbyarbeit, um ein Verbot des Verwendens von Roundup in ihrer Nachbarschaft zu erreichen.

Muss man eigentlich ein Verschwörungstheoretiker sein um so langsam zu der Überzeugung zu gelangen, dass wir ausgerottet werden sollen? Selbstverständlich nicht alle von heute auf morgen. Hier ein kleiner Krieg, dort einige Unruhen, hier Krankheiten – deren Übertragungen mit Aufklärung verhindert oder zumindest verringert werden könnten, dort kein Zugang zu sauberem Trinkwasser…jedem das Seine. Die einen von uns verhungern, verdursten, sind Kriegsopfer oder fressen sich zu Tode. Je nach dem, wo man gerade das manchmal zweifelhafte Glück hatte, das Licht dieses an und für sich wunderbaren Planeten, zu erblicken.

Sind wir Paranoid, wenn wir uns Gedanken machen, warum die Verantwortlichen alle Warnungen in den Wind schießen? Sind wir lästig, wenn wir immer wieder darauf hinweisen – weil letztendlich jeder für seine eigene Gesundheit selbst verantwortlich ist?

Gut – dann sind wir paranoid und auch lästig. Wenn es hilft, jeden Tag einige Menschen zu erreichen und dazu zu bringen, sich mit dem Thema zu beschäftigen, sich eine eigene Meinung zu bilden und ihr (Konsum)Verhalten zu verändern – dann hat es sich gelohnt und wir sind gerne paranoid und lästig.

Eine neue Studie belegt, dass Roundup eine gesunde Fortpflanzung von Säugetieren gefährdet. Hier finden Sie den Originaltext. Roundup damages sperm – new study

Eine neue Studie an Ratten belegt, dass Roundup die Hodenfunktion nur 8 Tage nach der Aufnahme einer Konzentration von nur 0,5% verändert, schreibt Claire Robinson. Das ist der Wert, der nach dem landwirtschaftlichen Spritzen im Wasser gefunden wurde.

Die Studie konnte keinen Unterschied in der Spermienkonzentration, der Lebensfähigkeit und der Beweglichkeit nachweisen, zeigte aber einen Anstieg der abnorm gebildeten Spermien, gemessen 2, 3, und 4 Monate nach dieser kurzen Exposition.

Die Studie – die erste, die die zeit verzögerte Wirkungen auf die Spermien bei Säugetieren nach einer kurzen Gefährdung durch Roundup nachgewiesen hat, wurde von einem Team um Prof. Gilles-Eric Séralini an der Universität Caen in Frankreich durchgeführt.

Es wurde herausgefunden, dass Roundup die Genexpression in Spermien verändert, die das Gleichgewicht der Sexualhormone Androgen-und Östrogen verändern könnten. Ein negativer Einfluss auf die Spermienqualität wurde bestätigt, was Fragen nach der Effizienz beeinträchtigter Spermien aufwirft. Die Autoren wiesen darauf hin, dass die wiederholten Forderungen, die Menge von dem in der Landwirtschaft verwendeten Roundup zu reduzieren, die Fortpflanzung der Säugetier auf lange Sicht schädigen kann.

Die Ergebnisse der Studie sollten die Alarmbereitschaft der Landarbeiter erhöhen, als auch die der Menschen, die Roundup für Gemeinden ausbringen, oder Hobbygärtner. Menschen, die immer wieder über einen längeren Zeitraum niedrigen Dosen ausgesetzt sind – einschließlich der Verbraucher, die die mit Roundup gespritzten Lebensmittel essen, sollten ebenso beunruhigt sein.

Diejenigen, die sich ein Kind wünschen, sollten besondere Maßnahmen ergreifen, um ihr Risiko zu minimieren – einschließlich das Essen von Bio-Lebensmitteln und der Lobbyarbeit, um ein Verbot des Spritzens von Roundup in ihrer Nachbarschaft zu erreichen.

Den Glyphosat-Herbiziden akut ausgesetzt sein, verändert den Aromatase-Anteil in Hoden und die Qualität der Samenzellen.

Bereits im April haben wir Sie in diesem Beitrag “Erschreckende neue Studie: Pestizidrückstände verursachen Fehlgeburten, reduzierte Fruchtbarkeit u.v.m. ” informiert, dass 8 von 9 getesteten Pestiziden giftiger gewesen sind als sie durch ihre Wirkstoffe deklariert waren. Die Studie an den Modellorganismen Daphnia Magna haben gezeigt, dass der Rückstandshöchstgehalt eine chronische Gefährdung mit Glyphosat und einer kommerziellen Rezeptierung von Roundup negative Auswirkungen auf unterschiedliche Lebenszyklen hat, insbesondere in Bezug auf Abweichungen bei der Fortpflanzung, wie reduzierte Fruchtbarkeit und einer erhöhten Rate von Fehlgeburten, bei einer Umweltkonzentrationen von 0,45 -1,35 mg / l (Wirkstoff), d.h. unterhalb der akzeptierten Umwelttoleranzgrenzen in den USA (0,7 mg / l) (Cuhra u.a. 2013). Eine reduzierte Körpergröße von Jugendlichen wurde bei einem Gebrauch von Roundup mit 0,05 mg / l auch festgestellt.

Wir fordern: Ein endgültiges Verbot von Roundup!

Und wieder gilt hier unser besonderer danke den Netzfrauen!

Besonders der Netzfrau Kerstin Hördemann!

Nonsanto bleibt da nur noch anzumerken, wir fordern nicht nur eine Verbot von Roundup, nein wir fordern ein Verbot von ganz Monsanto.

TOP! Kanada sagt NEIN zu Monsanto!

TOP! Kanada sagt NEIN zu Monsanto!

Ein weiteres Land sagt nein zu Monsanto.

Die Luft wird für den alle vernichtenden Konzern Monsanto immer dünner.

Dennoch ist Monsanto in viel zu Vielen Staaten aktiv und das schlimme ist, sie verschleiern ihre Aktivitäten wie man im Monsanto Report nachlesen kann.

Doch hier zum eigentlichen Artikel!

Der Kampf in Montreal, Levis, Quebec City, Toronto und mehr als 35 weiteren Städten gegen den Einsatz von GVO hat sich in Kanada bezahlt gemacht. Die ersten Lizenzen wurden bereits auf Eis gelegt, nachdem zehntausende Kanadier zum wiederholten Male ihren Unwillen gegen gentechnisch veränderte Lebensmittel ausgedrückt haben.

Lesen Sie weiter bei den Netzfrauen!

Nein zu Monsanto

Kanada sagt nein zu Monsanto

Marihuana

Marihuana
Marihuana oder Canabis

Marihuana

Der amerikanische Biotechnologie-Konzern Monsanto bereitet sich darauf vor, in das Milliarden-Geschäft mit Marihuana einzusteigen. Nachdem eine weltweite Legalisierung der Droge in Gang gesetzt wurde, wittert das amerikanische Unternehmen seine Chancen in dem neu-entstehenden Markt. Der Milliardär und Spekulant George Soros, der erhebliche Anteile an Monsanto hält, hatte zuvor Millionenbeträge in Kampagnen zur Legalisierung von Marihuana investiert.

Monsanto arbeitet seit Jahren mit Hochdruck an der Patentierung vongentechnisch-verändertem Marihuana. Zu diesem Zweck schloss der Konzern schon 2007 eine Kooperation mit dem Chemie-Konzern der Bayer AG, der auf dem Gebiet der Marihuana-Forschung bereits weit vorangeschritten ist. Bayer kaufte sich schon 2003 in den Bereich ein. Zusammen arbeiten die Unternehmen an der Möglichkeit, den Marihuana-Wirkstoff Tetrahydrocannabinol (THC) gentechnisch zu modifizieren.
Zudem hat Monsanto großes Interesse daran, die Cannabis-Pflanzen, ähnlich dem gentechnisch veränderten Mais- und Sojapflanzen, immun gegen das Unkrautgift Roundup zu machen. Roundup steht im Verdacht, bei Menschen tödliche Nierenerkrankungen und schwerwiegende Nervenschäden auszulösen.

Weltweit war in den letzten Monaten eine Welle der Legalisierung von Marihuana zu beobachten. In den USA gaben die Bundesstaaten Colorado und Washington den Verkauf von Marihuana für nicht-medizinische Zwecke frei. Der medizinische Vertrieb von Marihuana ist bereits in etlichen US-Bundesstaaten legal. Der US-Markt für Cannabis wird derzeit auf etwa 1,4 Milliarden Dollar geschätzt und verzeichnet hohe Wachstumsraten. In fünf Jahren soll der Jahresumsatz bereits rund 10 Milliarden Dollar betragen.

Auch Kanada hat sein Marihuana-Verbot gelockert. Dort können Unternehmen Lizenzen zum Großanbau von Marihuana für medizinische Zwecke vom Staat erwerben, der durch die Steuereinahmen an dem florierenden Geschäft mitverdient.
Uruguay schaffte das Marihuana-Verbot komplett ab. Ab Mitte 2014 ist der Erwerb von staatlich kontrolliertem Marihuana legal. Auch die Open Society Stiftung des Investors George Soros machte sich in Uruguay für die Legalisierung stark.
„Durch ein Netzwerk von Non-Profit-Organisationen hat Herr Soros seit 1994 mindestens 80 Millionen Dollar für die Legalisierungsbestrebungen ausgegeben. Damals spendete er einen Teil der Gelder seines Fonds an Organisationen, die eine alternative Drogenpolitik entwerfen sollten“, berichtet dieWashington Times.
„Seine Spenden macht Herr Soros durch die Drug Policy Alliance (DPA), eine Non-Profit-Organisation, die er jährlich mit rund 4 Millionen Dollar durch seine Open Society Stiftung unterstützt.“

In ihrem Jahresbericht rühmt sich die Drug Policy Alliance mit ihren Leistungen in Uruguay, die letzlich zur dortigen Legalisierung von Marihuana beigetragen haben.
„Auch in Uruguay spielten wir eine ausschlaggebende Rolle, als wir halfen, eine öffentliche Aufklärungskampagne zu koordinieren. Es bestand eine enge Zusammenarbeit mit Regierungsvertretern, Aktivisten, Journalisten und anderen, auch mit Präsident José Mujica persönlich.”
Darüber hinaus habe Soros Millionenbeträge an die American Civil Liberties Union gespendet, die sich ihrerseits für die Legalisierung von Marihuana in den USA einsetzte, so die Washington Times weiter.
Auch The Daily Bell sieht in Soros eine der treibenden Kräfte hinter der weltweiten Legalisierung. Ihm gehe es dabei wohl weniger um die Freiheiten der Bürger oder den gescheiterten Kampf gegen die Drogen, als um knallharte Geschäftsinteressen, denn Soros hält rund 476,000 Monsanto-Aktien. Damit ist sein Anteil zwar zu klein, um es in die Top-20-Aktienhalter des Biotech-Konzerns zu schaffen, aber immerhin groß genug, um massiv von Monsantos möglichem Geschäft mit gentechnisch-verändertem Marihuana zu profitieren. Es darf davon ausgegangen werden, dass ein Spitzenspekulant wie Soros diese Millionenbeträge als Investition in die Zukunft sieht. Über seine Monsanto-Anteile könnte sich diese Geldanlage schon bald rentieren.