Monsanto verpestet die Erde!

Weg mit dem Dreck!

12 schreckliche Produkte.

Weg mit dem Dreck!

Nonsanto zu Monsanto! Weg mit dem Dreck!

Info über Monsanto!

Monsanto ist ein 1901 gegründeter und seit 1927 börsennotierter Konzern mit Sitz in St. Louis im US-Bundesstaat Missouri, der Niederlassungen in 61 Ländern hat. Das Unternehmen produziert Saatgut und Herbizide und setzt seit den 1990er Jahren Biotechnologien zur Erzeugung gentechnisch veränderter Feldfrüchte ein. Bekannte Produkte sind verschiedene transgene Maissorten und Breitbandherbizide mit dem umstrittenem Wirkstoff Glyphosat unter dem Namen RoundUp. Das Unternehmen ist seit August 2002 im Aktienindex S&P 500 gelistet. In Deutschland ist Monsanto durch die Monsanto Agrar Deutschland GmbH mit Sitz in Düsseldorf vertreten. Mitte September 2016 wurde bekannt, dass die Bayer AG Monsanto übernimmt.

World Food Prize

Dieses überaus sympathisch Unternehmen erhielt 2013 den World Food Prize, den Vice President Robert Fraley mit Freuden entgegennahm. Der World Food Prize ist eigentlich eine internationale Auszeichnung für Personen, die besondere Leistungen für die Verbesserung der Quantität, Qualität oder Verfügbarkeit von Lebensmitteln erbracht haben. Auf Grundlage dieser Kriterien hat das Unternehmen den Preis natürlich absolut verdient. NICHT!!!! Der Preis ist mit ca. 250.000 Dollar dotiert, welche das gierige Unternehmen mit einem Umsatz von fast 15 Milliarden Dollar im Jahr 2013 sicherlich bitter nötig hat.

Und hier die 12 schrecklichsten Produkte von Monsanto!

1. Saccharin

Ferner wurde Monsanto in St. Louis, Missouri gegründet mit dem Ziel, Saccharin für Coca-Cola zu produzieren. Als Lebensmittelzusatzstoff trägt Saccharin die Bezeichnung E 954. Seit der Einführung wurde Saccharin mehrmals auf seine gesundheitliche Sicherheit hin untersucht. Während Saccharin als Zuckerersatz in Getränken erste Erfolge erzielte, untersuchten Wissenschaftler den Stoff, um die Wirkung auf unseren Körper zu testen.

In den 1960er Jahren wurde in verschiedenen Studien festgestellt, dass Saccharin bei Tieren eine karzinogene (krebserregende) Wirkung haben kann. 1977 wurde eine Studie veröffentlicht, in der bei Ratten, die mit hohen Dosen Saccharin gefüttert wurden, die männlichen Tiere eine Häufung von Blasenkrebs aufwiesen. Im selben Jahr wurde Saccharin in Kanada verboten. Die amerikanische Zulassungsbehörde FDA erwog ebenso ein Verbot, jedoch war Saccharin zu diesem Zeitpunkt der einzige verfügbare künstliche Süßstoff in den USA und diese Erwägung traf auf eine starke öffentliche Opposition, speziell unter Diabetikern. So wurde es nicht verboten, aber saccharinhaltige Lebensmittel mussten ab Februar 1978 mit einem Warnhinweis versehen werden.

2. Round-Up

Weiterhin gründete Monsanto die Abteilung für landwirtschaftliche Chemikalien für die Herstellung von breitband Herbiziden, insbesondere RoundUp (Glyphosat). Die Chemikalie konnte praktisch über Nacht, alle spuren von Unkraut beseitigen. Doch auch andere Pflanzen halten Glyphosat kaum stand. Weiterhin besitzt Round-Up, gemäß Wissenschaftlern von Monsanto, aufgrund der beigemischten Netzmittel eine höhere Toxizität bei Tieren und insbesondere bei Wassertieren.

Eine Bewertung der Internationalen Agentur für Krebsforschung (IARC) vom März 2015 kommt zum Ergebnis, dass es begrenzte Nachweise an Menschen für das krebserzeugende Potenzial von Glyphosat gibt. Eine ausreichende Beweislage gibt es allerdings bei Ratten und Mäusen. Eine Studie stelle fest, dass Glyphosat bei Ratten und Mäusen zu Tumoren führt. IARC stuft Glyphosat daher in die Kategorie 2A, wahrscheinlich krebserzeugend für den Menschen, ein.

Des weiteren wurde Mitte 2010 von Wissenschaftlern nachgewiesen, dass das Mittel selbst in extrem geringen Dosen Missbildungen bei Fröschen und Hühnerembryos auslösen kann.

3. Atomwaffen

Nachdem das Unternehmen die Thomas & Hochwalt Labore erworben hatten, arbeitete Monsanto in den Jahren von 1943-1949 an der Entwicklung von Atombomben für den Zweiten Weltkrieg. Im Zuge des Dayton-Projekt, welches ein Forschungs- und Entwicklungsprojekt des größeren Manhattan-Projekts war, wurde Charles Allen Thomas von der Regierung rekrutiert. Die Arbeiten an dem Projekt waren letztlich verantwortlich für die Schaffung der Polonium-basierten modulierten Neutroneninitiatoren, die verwendet wurden, um die Kettenreaktionen in den Atombomben auszulösen.

4. Dichlordiphenyltrichlorethan (DDT)

Des weiteren gehörte Monsanto 1944 zu insgesamt elf Unternehmen, welche kriegsbedingt im Zuge eines Programms der US-amerikanischen Regierung lizenzfrei Dichlordiphenyltrichlorethan (DDT) produzierten. Im Jahre 1962 wurde die Produktion eingestellt, da externe Forschungen ergeben haben, dass das Mittel sehr giftig ist. DDT ist ein Insektizid, welches dazu verwendet wurde, um durch Mücken übertragendes Malaria zu bekämpfen.

5. Dioxin

Dioxine sind chemische, hochgiftige Verbindungen, die vom Menschen hauptsächlich über tierische Lebensmittel aufgenommen werden. Bereits geringe Konzentrationen können gefährlich sein. Außerdem entstehen Dioxine bei bestimmten industriellen Prozessen sowie bei Verbrennungsprozessen, z.B. Verbrennung von Haus- und Sondermüll. Laut Umweltbundesamt wird das Gift bei 300 Grad und mehr gebildet und bei 900 Grad und höher zerstört.

1994 hat die US-Umweltbehörde EPA offiziell festgestellt, dass Monsanto wissenschaftliche Studien über die krebserregende Wirkung von Dioxin verfälscht und manipuliert hatte. Als Langzeitwirkungen von Dioxin wurden etwa Störungen des Immunsystems, des Nervensystems, der Atemwege, der Schilddrüse und des Verdauungstraktes festgestellt. Auch schwer entzündliche Erkrankungen der Haut und Schädigungen der Leber sind möglich. In Tierversuchen wurden krebserregende Wirkungen nachgewiesen.

6. Aspartam

Ferner wurde Aspartam im Jahre 1965 durch Zufall von James M. Schlatter, einem Chemiker von Monsanto bzw. G.D. Searle & Company entdeckt, als er an der Synthese des Peptidhormons Gastrin arbeitete.

Ein paar Fakten über Aspartam

  • Über 9000 Lebensmittel weltweit enthalten das Süßungsmittel.
  • Aspartam ist ca. 200 mal süßer als Zucker.
  • Der Süßstoff besteht aus drei Grundsubstanzen. Die beiden Aminosäuren Phenylalanin (ca. 50 %) und Asparaginsäure ( ca.40 %) sowie der Alkohol Methanol.
  • In unserem Körper zerfällt Aspartam in die o.g. Stoffe.
  • Menschen, die unter der Stoffwechselkrankheit Phenylketonurie (Fölling-Krankheit) leiden, können kein Phenylalanin abbauen.
  • Die meisten Produkte mit der Aufschrift „Light“, „Wellness“, „Zero“ oder „ohne Zucker“ enthalten Aspartam.
  • Gemäß der Zusatzstoffzulassungsverordnung wurde Aspartam am 13. Juni 1990 offiziell in Deutschland freigegeben.
  • Die Firma Searle wurde im Jahre 1985 von Monsanto übernommen.

Neuste Erkenntnisse über Aspartam

  • Aspartam wird nun auch als NutraSweet®, Equal®, oder Canderel® betitelt
  • Auf vielen Lebensmittel steht nur noch: „Enthält eine Phenylalanin Quelle“ oder „Süßungsmittel“ – Aspartam wird mit keinem Wort mehr erwähnt
  • Wissenschaftler haben einen Zusammenhang zwischen ADHS und dem künstlichen Süßstoff hergestellt
  • Aspartam wird aus dem Kot von gentechnisch veränderten E.-coli-Bakterien hergestellt.

Aspartam ist wohl das am meisten verwendete Gift auf dem Markt und befindet sich in allen Light Produkten besonders aus dem Haus Coca Cola und Pepsi.

7. Rinderwachstumshormon

Monsanto brachte 1994 rekombinant hergestelltes Rinder-Somatotropin (rBST) unter dem Produktnamen Posilac auf den Markt. Dieses wird von gentechnisch veränderten Bakterien (Escherichia coli) produziert, die das BST-Gen auf einem Vektor tragen. Wachstumshormone, die Milchkühen zur Erhöhung der Milchproduktion injiziert werden, sind unter einer Vielzahl von Bezeichnungen bekannt. Im Allgemeinen beziehen sich diese Bezeichnungen jedoch auf das Produkt des Monsanto-Konzerns. Entsprechend dem Monsanto-Beipackzettel kann Injektion der Milchkühe die durchschnittliche 300-Tage Leistung der Milchproduktion um 10 % erhöhen.

Allerdings fanden Studien heraus, dass dieses gentechnisch veränderte Wachstumshormon sehr schädlich für die Tiere ist. Symptome sind geschwollene Euter, Mastitis und verschiedene Krebsarten. Die FDA gibt zu verstehen, dass sich diese Hormone nicht mit in die Milch übertragen und somit keine Auswirkung auf uns Menschen haben. Die Milch der Tiere weist allerdings einen deutlich erhöhten Gehalt am insulinähnlichen Epidermalen Wachstumsfaktor EGF1 auf. Wissenschaftliche Studien brachten einen erhöhten EGF1-Gehalt in Verbindung mit Brustkrebs, Darmkrebs und Prostatakrebs.

8.Gentechnisch veränderte Organismen (GVO)

Jene sind Organismen, deren Erbgut auf diese Weise verändert wurde, werden als genetisch veränderte Organismen (GVO) bezeichnet. Lebens- und Futtermittel, die GVO enthalten, daraus bestehen oder daraus hergestellt werden, werden als genetisch veränderte (GV-) Nahrungs- bzw. Futtermittel bezeichnet. Außerdem sind die Auswirkungen von gentechnisch veränderten Organismen (GVO) auf den menschlichen Körper weitgehend unerforscht. Dennoch wird fleißig weitergezüchtet. Nutzpflanzen wie Mais werden beispielsweise gentechnisch verändert, damit sie eine Resistenz gegen Herbizide (wie z. B. Roundup) entwickeln.

Eine neuere Studie die an der kanadischen University Sherbrooke Hospital Centre in Quebec durchgeführt wurde fand heraus, dass gentechnische Giftstoffe in den Blutkreislauf des Menschen gelangen können. Diese Erkenntnis widerspricht der Theorie, dass sich die Giftstoffe bei der Verdauung zersetzen und ausgeschieden werden.

9. Düngemittel auf Petroleumbasis

Im Jahr 1955 begann Monsanto nach dem Kauf einer großen Öl-Raffinerie, mit der Herstellung von Erdöl-basierten Dünger. Dieses Düngemittel auf Petroleumbasis können nützliche Mikroorganismen im Boden abtöten, den Boden sterilisieren und eine Art von Abhängigkeit, zu dem synthetischen Dünger schaffen.

10. Agent Orange

Agent Orange ist die militärische Bezeichnung eines chemischen Entlaubungsmittels, das die USA im Vietnamkrieg großflächig zur Entlaubung von Wäldern und zum Zerstören von Nutzpflanzen einsetzten. Die US-Streitkräfte setzten es im Januar 1965 erstmals im Rahmen der Operation Ranch Hand ein, um den Vietcongs die Tarnung durch den dichten Dschungel zu erschweren und deren Nahrungsversorgung zu stören. Es wurde von Flugzeugen oder Hubschraubern aus großflächig versprüht. Da das Herbizid herstellungsbedingt mit 2,3,7,8-Tetrachlordibenzodioxin (TCDD) verunreinigt war, erkrankten infolge viele hunderttausend Bewohner der betroffenen Gebiete und bis zu zweihunderttausend US-Soldaten.

Des weiteren ist Agent Orange verantwortlich für über 400.000 Todesfälle und 500.000 Geburtsfehler. Bis zum heutigen Tage leiden die Menschen weiterhin an den negativen Auswirkungen von Agent Orange.

11. Polychlorierte Biphenyle (PCB)

Polychlorierte Biphenyle (PCB) waren fast 50 Jahre lang das Aushängeschild des Unternehmens, bis sie zu Beginn der 1980er Jahre verboten wurden. In Deutschland diese unter dem Namen Clophen vermarktet. In Anniston wurde jahrzehntelang eine PCB-Verseuchung der Umgebung durch das Monsanto-Werk verschwiegen. Monsanto war bereits früh über die gesundheitlichen Auswirkungen von PCB informiert. Dokumente belegen, dass Monsanto aufgrund interner Untersuchungen bereits im Jahr 1937 von der Toxizität von PCB wusste. 1961 wurde nach einem Unfall in einer Fabrik, welche Leiterplatten herstellte, festgestellt, dass die dortigen Arbeiter Symptome einer Hepatitis-Erkrankung zeigten.

Als 1966 Wissenschaftler im Kanal von Snow Creek Fische aussetzten, waren diese bereits nach dreieinhalb Minuten tot. Ein interner Brief von Monsanto an seine Verkaufsleiter aus dem Jahr 1970 stellte in Bezug auf PCB klar, dass man sich die lukrativen Geschäfte durch die bekannten gesundheitlichen Gefahren nicht verderben lassen wolle und weiter daran festhalten würde. 2001 wurde Monsanto von 20.000 betroffenen Einwohnern von Anniston verklagt und daraufhin gerichtlich verurteilt, 700 Millionen US-Dollar Schadensersatz an die Opfer zu zahlen und den Ort von PCB zu dekontaminieren

Erschreckender Fakt: PCB’s haben sich überall auf der Erde ausgebreitet, sie sind in der Atmosphäre, den Gewässern und im Boden allgegenwärtig nachweisbar.

12. Terminator-Technologie

In den späten 1990er Jahren kaufte Monsanto das größte Saatgut-Unternehmen Indiens auf, um „Terminator-Samen“ zu produzieren. 2001 erhielt der Konzern die Genehmigung, Bt-Baumwolle in Indien zu vertreiben. Die Baumwollpflanzen wurden gentechnisch verändert, um ein Insektizid anzuwenden, das den Baumwollkapselwurm töten soll. Es zeigte sich, dass die gentechnisch veränderte Baumwolle überraschenderweise anfällig für eine Pilz-Krankheit war, welche bei herkömmlichen Kulturen bislang kein Problem dargestellt hatte. Die Behauptung Monsantos, Bt-Baumwolle benötige kein zusätzliches Pflanzenschutzmittel und sei auch für Kleinbauern geeignet, bezeichnete ein Wissenschaftler als Lüge. Zudem gelang es Monsanto, in kurzer Zeit praktisch den gesamten Markt des Landes für Baumwoll-Saatgut zu kontrollieren, sodass selbst Bauern, die eigentlich kein gentechnisch verändertes Saatgut kaufen wollten, keine Alternative mehr hatten, da kein anderes Saatgut mehr am Markt erhältlich war.

Zudem ist Monsantos transgenes Saatgut für die Bauern etwa vier bis sechsmal so teuer wie ihr herkömmliches Saatgut. Viele Bauern sind deshalb gezwungen, erstmals in ihrem Leben einen Kredit für den Saatgut-Kauf aufzunehmen. Damit steigt auch im Gegensatz zum bislang überschaubaren Geldeinsatz das Risiko der Bauern: Fällt die Ernte einmal schlecht aus oder kommt es in einer Saison zu einem Totalausfall, können die laufenden Kredite nicht mehr bedient werden, was für den Bauern das Ende der eigenständigen Existenz und den Konkurs bedeutet. Dies alles führte zu einem dramatischen Anstieg der Suizide in Indien. Die indische Regierung zählte mehr als 100.000 Selbstmorde unter den Bauern.

Danke auch an die gesunde Wahrheit von der große Teile dieses Artikels stammen.

Gruß aus Uruguay

Peter

Vergiftet durch Monsanto

Monsanto ist Dreck!

Neuer Dokumentarfilm!

„In Argentinien sterben die Menschen auf dem Land heutzutage vor allem an Krebs.“

So bringt ein Arzt aus dem argentinischen Córdoba auf den Punkt, welche Auswirkungen Sojanbau und flächendeckender Glyphosateinsatz für die Bevölkerung im ländlichen Raum hat. In Argentinien lassen sich die Auswirkungen von Glyphosat und anderen Ackergiften weltweit wohl am deutlichsten nachzeichnen. In ihrem packenden Dokumentarfilm „Tödliche Agri-Kultur – Wie Monsanto die Welt vergiftet“, der kürzlich erschienen ist, beschreibt die Journalistin Gaby Weber die Monsanto-Tragödie in dem südamerikanischen Land.

Monsanto ist Dreck!

Monsanto ist Dreck!

Seit vielen Jahren wird Argentinien mit Herbiziden, Insektiziden, Fungiziden und künstlichem Dünger überflutet. Denn in dem südamerikanischen Land sind 20 Millionen Hektar mit gentechnisch verändertem Soja bepflanzt. Das sind zwei Drittel der gesamten Ackerflächen des Landes. Kein Land weltweit sprüht mehr von dem unter dem Namen „Roundup“ vertriebenen Ackergift auf seine Felder, im Jahr 2015 waren es mehr als 250 Millionen Liter. Nutznießer dieses Modells – Glyphosat und Gen-Soja-Monokulturen – ist Monsanto.

Dabei wird immer klarer: Das Modell Monsanto gescheitert. Nicht für Monsanto und die Soja anbauenden Großgrundbesitzer, wohl aber für die LandwirtInnen vor Ort und für die VerbraucherInnen in den Städten. Die Krebsrate ist in den Soja-Anbaugebieten zwei- bis dreimal höher als in der Stadt. Riesige Landesteile sind überschwemmt, weil der Boden die Niederschläge nicht mehr aufnehmen kann. Und was die Lebensmittelindustrie von diesen Feldern in die Supermärkte bringt und exportiert, ist gesundheitsschädlich.

„Tödliche Agri-Kultur – Wie Monsanto die Welt vergiftet“ lässt zahlreiche Betroffene und ExpertInnen aus Argentinien zu Wort kommen. Der 75-minütige Film ist ein eindeutiges Plädoyer gegen die Neuzulassung von Glyphosat, über die die EU dieses Jahr entscheiden wird.

Danke an: Latina Press

Leider wird dieser Mist auch in Uruguay genutzt!

Liebe Grüße aus Uruguay

Peter

 

EU-Parlament stimmt zu!

EU-Parlament stimmt zu!

Klare Mehrheit für Glyphosat-Neuzulassung!

Deutsche Wirtschafts Nachrichten | Veröffentlicht: 13.04.16 14:37 Uhr

Im EU-Parlament hat die große Koalition aus Konservativen und Sozialdemokraten die Neuzulassung von Glyphosat gestimmt. Die durchaus gut begründeten Einwände des eigenen Fachausschusses und der Grünen fanden kein Gehör. Die Mehrheit der EU-Bürger ist gegen das Pestizid.

Die EU Ratte Schulz

Die EU Ratte Schulz

Das EU-Parlament hat sich für eine weitere Zulassung des umstrittenen Pflanzenschutzmittels Glyphosat ausgesprochen – allerdings nur für sieben und nicht für 15 Jahre wie von der EU-Kommission geplant. Der Kompromiss, den die Konservativen vorgeschlagen hatten, wurde am Mittwoch in Straßburg mit klarer Mehrheit verabschiedet. Forderungen von Grünen und Teile der Linken, die Zulassung gar nicht zu erneuern, fand damit keine Mehrheit.

Die Mehrheit der EU-Bürger ist einer aktuellen Umfrage zufolge gegen das Pestizid, dem die WHO die Möglichkeit zuschreibt, krebserregend zu sein.

Deutschland hat sich dieser Tage bereits für eine Neuzulassung ausgesprochen, womit die wesentlichen Hindernisse beseitigt sein dürfte – Monsanto kann in Europa weiter auf einen lukrativen Markt bauen.

374 Abgeordnete stimmten für die beschränkte Neuzulassung, 225 votierten dagegen und 102 enthielten sich. Das Parlament forderte die Kommission zugleich auf, eine Liste von Beistoffen zu erstellen, die in Insektenvernichtungsmittel nicht mehr verwendet werden dürfen. Außerdem soll sie einen Plan erarbeiten, um den Einsatz des Pflanzengifts zu reduzieren.

Die Marktzulassung für Glyphosat, den in Deutschland und weltweit am meisten eingesetzten Wirkstoff zur Unkrautvernichtung, läuft in der EU Ende Juni aus. Bis dahin muss die Brüsseler Behörde entscheiden, ob sie das Mittel erneut zulässt – und für wie viele Jahre. Dabei ist die Kommission nicht verpflichtet, der Forderung des Europaparlaments zu folgen.

Die SPD-Abgeordnete und Umweltschutzexpertin Susanne Melior verteidigte den vom Parlament verabschiedeten Kompromiss. Ein sofortiges Verbot von Glyphosat wäre „unrealistisch“, betonte sie. Die europäische Landwirtschaft sei von Futtermittel-Importen etwa aus den USA und Brasilien abhängig, die mit Glyphosat behandelt worden seien.

Die Brüsseler Kommission hatte Anfang März eine Abstimmung über die geplante Neuzulassung von Glyphosat, die für 15 Jahre gelten sollte, verschoben, weil es im zuständigen Fachausschuss keine Mehrheit gab. Der Ausschuss, dem Experten aus den 28 EU-Staaten angehören, soll sich im Mai erneut mit der Frage befassen.

Die Verwendung von Glyphosat sorgt in der EU seit Jahren für Streit, einige Mitgliedsstaaten haben Bedenken gegen die weitere Zulassung geäußert. Umweltschützer machen geltend, dass das Pflanzengift in den menschlichen Organismus gelangt und möglicherweise krebserregend ist.

Mit diesem Argument hatte sich im EU-Parlament der Ausschuss für Umwelt- und Gesundheitsschutz gegen eine Neuzulassung ausgesprochen. Er verwies auf eine Warnung der Internationalen Agentur für Krebsforschung (IARC), die Glyphosat im März 2015 als „wahrscheinlich krebserregend für den Menschen“ eingestuft hatte.

Nach Angaben des EU-Parlaments ist der weltweite Verbrauch von Glyphosat in den vergangenen Jahrzehnten um das 260-Fache angestiegen – von 3200 Tonnen im Jahre 1974 auf 825.000 Tonnen im Jahre 2014. In Deutschland werden etwa 40 Prozent der Ackerfläche mit glyphosathaltigen Pflanzengiften behandelt.

Zustimmung zu Glyphosat

Deutschland knickt vor Monsanto ein!

Deutsche Wirtschafts Nachrichten – Veröffentlicht: 12.04.16 11:20 Uhr

Die Bundesregierung ist vor dem Saatgut-Konzern Monsanto eingeknickt und stimmt der Neuzulassung von Glyphosat zu. Die Entscheidung ist eine schwere Niederlage für die Gegner des Pestizids, welches sogar von der WHO als vermutlich krebserregend eingestuft wird.

Glyphosatverbieten1Im Streit um die Zukunft des Pflanzenschutzmittels Glyphosat in Europa gibt die Bundesregierung grünes Licht für eine Neuzulassung. Die Süddeutsche Zeitung zitiert am Dienstag aus einem Schreiben des Landwirtschaftsministeriums an die EU-Kommission von Ende März: „Mit seiner Zustimmung möchte Deutschland dazu beitragen, das Verfahren zur Wiedergenehmigung des Wirkstoffs Glyphosat (…) erfolgreich abzuschließen.“

Im Hinblick auf Einschränkungen ist das Papier offenbar vollkommen vage:

Deutschland sei „sehr offen“ für das Anliegen einiger Mitgliedstaaten, Glyphosat zur „Steuerung des Erntetermins“ auszuschließen, zitierte die Zeitung. Zudem wolle die Bundesregierung versuchen, eine Textpassage zum Schutz der biologischen Vielfalt in der Genehmigungsverordnung zu verankern.

Die Zulassung des Pestizids läuft in der EU im Juni aus. Kritiker wollen Glyphosat verbieten, weil es laut der Internationalen Agentur für Krebsforschung krebserregend sein kann. Die EU-Kommission dagegen sieht aufgrund von Empfehlungen der europäischen Lebensmittelsicherheitsbehörde Efsa keinen Grund, Glyphosat in der EU vom Markt zu nehmen.

Sogar die WHO hat das Pesitizid als „vermutlich krebserregend“ eingestuft.

Eine Entscheidung des zuständigen EU-Fachausschusses zur weiteren Zulassung des Mittels war im März vertagt worden, da sich weder für eine Verlängerung noch für ein Verbot von Glyphosat eine qualifizierte Mehrheit der EU-Mitgliedstaaten abzeichnete. Die Bundesregierung äußerte sich nicht zu ihrem Abstimmungsverhalten.
Aus der Antwort der Regierung auf eine Anfrage der Grünen geht hervor, dass die EU-Kommission offenbar eine schnelle Entscheidung herbeiführen will. „Die EU-Kommission hat deutlich gemacht, dass eine weitere Zwischenverlängerung seitens der Kommission keine Verfahrensoption darstellt“, heißt es dort.
Auch die Bundesregierung befürwortet demnach, „jetzt“ über die Genehmigung abzustimmen. Ein Ergebnis der Europäischen Chemikalienagentur (ECHA), die sich derzeit ebenfalls mit dem Pflanzengift beschäftigt, will die Bundesregierung nicht abwarten.
„Agrarminister Schmidt setzt das vollkommen falsche Signal, wenn er ausgerechnet jetzt die deutsche Zustimmung zur Glyphosat-Zulassung ankündigt. Diese Woche werden sich voraussichtlich die Länder-Agrarminister und das Europaparlament deutlich gegen die übereilte Neuzulassung des Universal-Pflanzenvernichters positionieren“, erklärte der Grünen-Bundestagsabgeordnete Harald Ebner. Schmidt dagegen pfeife auf die Bewertung der ECHA-Experten und wolle „offenbar auf Biegen und Brechen“ zusammen mit der EU-Kommission „die ganz schnelle Entscheidung pro Glyphosat“.
Die auf industrielle Produktion abgestellte Landwirtschaft in der EU, die mit Milliarden-Subventionen aus Steuergeldern gefördert wird, kann ohne großflächigen Einsatz von Pestiziden nicht funktionieren. Glyphosat ist das deutschland- und weltweit am meisten verkaufte Pestizid und wird sowohl in der Landwirtschaft als auch in privaten Gärten sehr häufig verwendet. Etwa 40 Prozent der Ackerfläche wird in Deutschland mit glyphosathaltigen Pflanzengiften behandelt.
Monsanto hat eine der stärksten Lobbys in Brüssel, die bis in die Lebensmittelbehörde Efsa reicht. Erst vor wenigen Monaten hatte der Konzern mit einer Finte angedeutet, er wolle sich aus Europa zurückziehen. Dieser PR-Trick scheint funktioniert zu haben: Obwohl das EU-Parlament die Neuzulassung von Glyphosat noch etwas verzögern konnte, hat sich der Konzern jetzt durchgesetzt – wohl auch, weil der öffentliche Protest gegen das Ansinnen in den vergangenen Monaten eher verhalten geblieben war.

Quelle


Dass diese Bundesregierung keine Regierung ist beweist sie tagtäglich. Nicht umsonst haben mehr Lobbyisten einen Zugang zum Bundestag als Politiker selbst.

Diese Lobbyisten bestimmen was in der Deutschen Politik abgeht.

Collage_Glypho_BASF_Monsanto_Bayer_SyngentaGlaube niemand, dass es in der EU anders aussieht. Die BRD und die EU sind nicht weiter als große von den USA aus gesteuerte Sauhaufen und die Politiker zum Teil die größten Schweine die Deutschland je hervor brachte.

Gruß aus Uruguay

Peter

Monasanto – Die sind auf Lügen spezialisiert!

Monasanto – Die sind auf Lügen spezialisiert!

Alternative Nobelpreisträgerin über Gentech

“Die sind auf Lügen spezialisiert”

Vandana Shiva über das Saatgutmonopol vom Gentech-Giganten Monsanto, Selbstmord von 250.000 indischen Bauern und Baumwolle.

Indische Farmer pflügen ein Feld, bevor sie Baumwolle aussäen.

Indische Farmer pflügen ein Feld, bevor sie Baumwolle aussäen.

Frau Shiva, Sie kämpfen gerade gegen den Plan der indischen Regierung, die Zulassung von Gentech-Pflanzen zu vereinfachen. Aber 95 Prozent der Baumwolle in Indien ist bereits gentechnisch verändert – also scheint Gentechnik aus Sicht der Bauern zu funktionieren, oder?

Vandana Shiva: Nein. Wenn Sie in ein Saatgutgeschäft im Bundesstaat Kerala gehen, werden Sie dort nur Gentech-Baumwolle unter den verschiedenen Markennamen von Firmen finden, die der US-Hersteller Monsanto aufgekauft hat. Die Bauern müssen die Gentech-Baumwolle kaufen, weil nichts anders mehr angeboten wird.

Gibt es denn keine Konkurrenz?

Andere Saatgutfirmen knebelt Monsanto mit Lizenzgebühren und Verträgen, sodass sie nur noch seine Samen verkaufen dürfen. Und was die fünf großen Saatgutkonzerne angeht: BASF etwa ist kein Konkurrent. Sie haben Verträge und gemeinsame Forschungsprojekte mit Monsanto.

Hat die Einführung der Gentechnik den Bauern geschadet?

Wegen des Saatgutmonopols haben sich 250.000 Bauern in Indien umgebracht. Die Suizide häufen sich in den Baumwollregionen, besonders seit der Einführung der Gentech-Baumwolle im Jahr 2002. Damals sind die Kosten für Saatgut drastisch gestiegen. Deshalb machen die Bauern Schulden, die sie oft nicht mehr bedienen können – viele bringen sich dann um.

Die Konzerne sagen, Gentech-Saatgut sei teurer, aber dafür verschaffe es den Bauern höhere Gewinne.

Nirgendwo hat die Gentechnik den Ertrag einer Pflanze erhöht. In Indien haben sie versprochen, dass Gentech-Pflanzen 1.500 Kilogramm pro Acre (0,4 Hektar) bringen. Und jetzt mussten sie zugeben: Es sind 400 bis 500 Kilogramm. Unseren Daten zufolge sind es nur 300 bis 400 – im Durchschnitt. Monsanto ist eben spezialisiert auf Lügen. In Wirklichkeit kann man auch mit Gentech-Pflanzen für die Lebensmittelproduktion das Hungerproblem nicht lösen.

Viele Gentech-Pflanzen produzieren Gifte gegen Schädlinge. Lassen sich so nicht umweltschädliche und teure Pestizide einsparen?

Daten der Bauern zeigen, dass mit Gentech-Baumwolle 13-mal so viele Pestizide nötig sind. Genforscher der Universität Delaware haben gerade eine Studie veröffentlicht, die ergab, dass die genetische Manipulation Pflanzen anfälliger für Krankheiten und Schädlinge macht. Als ich dieses Jahr in einer indischen Anbauregion war, kämpften sie mit einer Krankheit, die die Pflanze im Wurzelbereich würgt, sodass kein Wasser nach oben gelangen kann. Jedes Jahr gibt es eine neue Krankheit.

Wie reagieren Schädlinge auf die Gentech-Pflanzen?

Vergangenes Jahr ist der wichtigste Schädling unempfindlich gegen Monsantos Baumwolle Bollgard I geworden. Die Resistenzen entstehen schneller, weil die Schädlinge durch die Gentech-Pflanze ständig dem Selektionsdruck ausgesetzt sind und nicht nur bei Pestizidspritzungen.

Hat die Gentech-Baumwolle davor nicht mehr als ein Jahrzehnt lang funktioniert?

Ein Jahrzehnt ist zu kurz in der Geschichte der Menschheit.

Die Hersteller kontern: Wir entwickeln dann einfach neue Pflanzen.

Einstein sagte: Ein klares Zeichen für Wahnsinn ist, immer das Gleiche zu machen, aber ein unterschiedliches Ergebnis zu erwarten. Die Strategie ist falsch. Es wird nur Superunkräuter und Superschädlinge geben.

Ist es kein Erfolg der Gentechnik, dass Indien seit Einführung des Gentech-Saatguts viel mehr Baumwolle produziert?

Nein. Der Punkt ist, dass sie von einer vielfältigen Landwirtschaft zur Monokultur übergegangen sind. Wenn man Baumwolle zusammen mit Sorghum, Chili und Bohnen anbaut, hat man Baumwolle, Sorghum, Chili und Bohnen. Wenn man nur noch Baumwolle anbaut, hat man natürlich mehr Baumwolle. Der Grund sind aber nicht die Gentech-Pflanzen.

Die Gentechnik-Konzerne versprechen, besser an den Klimawandel angepasste Pflanzen zu entwickeln. Was ist daran so schlecht?

Wir haben schon Pflanzen, die an den Klimawandel angepasst sind, zum Beispiel Saatgut, das gut mit Dürre oder Überschwemmungen klarkommt. Der sogenannte dürreresistente Gentech-Mais dagegen wächst gut in einem Dürrejahr und sehr schlecht in einem normalen Jahr. Traditionelle Sorten dagegen haben ein sehr breites Spektrum.

Die Firmen argumentieren, dass die Entwicklung solcher Pflanzen erst am Anfang stünde. In ein paar Jahren werde es besser funktionieren.

Gentechnik ist sehr langsam, was die klimatische Widerstandsfähigkeit angeht. Die Bauern sind ihr Jahrhunderte voraus im Entwickeln solcher Eigenschaften von Pflanzen. Wenn da schon tausend Jahre Arbeit getan wurde, würde ich darauf vertrauen und nicht auf ein fünf Jahre altes Experiment. Und dieses Experiment würde auch noch an Patente gebunden sein. Wenn Sie Kleinbauer in Asien sind und ein Zyklon verwüstet Ihre Region, dann müssten Sie immer noch Lizenzgebühren für diese neue Pflanzen zahlen. Wir können nicht die Zukunft ganzer Gemeinschaften in die Hände eines rücksichtslosen Players legen, der falsche Versprechen macht und ins Saatgutgeschäft nur einsteigt, um mit Lizenzgebühren Riesenprofite zu machen. Das ist zu risikoreich.

Sie kritisieren auch, dass nur eine Handvoll Unternehmen den Markt für Gentech-Saatgut beherrscht. Warum also nicht kleinen Konkurrenten helfen?

Gentechnik ist nur eine von vielen Züchtungsstrategien. Zudem ist sie die unzuverlässigste. Es wurde behauptet, weil sie auf Molekularebene arbeitet, sei sie genauer. Dabei beschießen Gentechniker im Labor Erbgut blindlings mit Genen. Man weiß nicht, was dabei mit den Pflanzen passiert. Beim herkömmlichen Züchten durch Selektion und Kreuzung dagegen weiß man genau, was mit diesen Pflanzen ist.

Bei der Gentechnik kommen am Ende allerdings Pflanzen heraus, die nur in ein oder zwei Genen von der Ursprungspflanze abweichen. Ist das nicht genau genug?

Nein. Denn man weiß nicht, ob das künstlich eingebaute Gen in die Pflanze oder in den Boden geht. Es gibt Untersuchungen, wonach in vier Jahren 22 Prozent der Nützlinge auf Feldern von Gentech-Pflanzen, die das Insektengift BT produzieren, getötet wurden. Man weiß nicht, wie diese Pflanzen auf Bestäuber wie Bienen wirken. Man weiß nicht, was sie mit Lebensmitteln machen. Der französische Wissenschaftler Gilles-Eric Séralini hat Daten von Monsanto selbst analysiert und gezeigt, dass Organe von Ratten versagten, die BT-Mais gefressen haben.

Das ist umstritten, und andere Forscher sehen keine Gefahr für die Gesundheit. Kennen Sie weitere Belege dafür, dass Gentech-Essen gesundheitsschädlich ist?

Das größte Problem ist, dass das Land, das Gentechnik besonders fördert, die USA, alle Sicherheitstests verhindert – mit der Behauptung, dass Genpflanzen im Prinzip genauso seien wie konventionelle. Sie sagen, es gebe keinen Beweis für die Gesundheitsschädlichkeit. Aber sie haben gar nicht nach dem Beweis gesucht.

Welche durch Gentechnik verursachte Schäden sind denn schon nachgewiesen?

In zwei Fällen ist die Beweislage sehr klar: Erstens verringern Monsantos Monopol und Gentech-Saatgut die Artenvielfalt, die Bauern zur Verfügung steht. Zweitens verschmutzen sie die Umwelt. Monsanto kann nicht behaupten: Das Feld des kanadischen Landwirts Percy Schmeiser wurde nicht von Gentech-Pflanzen kontaminiert. Schließlich hat die Firma Schmeiser sogar verklagt, weil er ihre Patentrechte verletzt habe. Und Kanada kann keinen Raps mehr nach Europa verkaufen, weil er kontaminiert ist.

Ihr Alternativmodell zur Gentech-Landwirtschaft ist der Ökologische Landbau ohne Pestizide und Kunstdünger. Sind hierbei die Ernten nicht viel geringer?

Nein. Wenn die Landwirtschaft so betrieben würde, wie wir es tun mit den 500.000 Bauern in Indien, mit denen wir zusammenarbeiten, würde Indien doppelt so viel Lebensmittel und Nährstoffe zur Verfügung haben. Der UN-Sonderbeauftragte für das Recht auf Nahrung, Olivier De Schutter, hat einen Report herausgegeben, wonach wir mit agroökologischen Prinzipien die Produktion verdoppeln könnten.

 

Agro-Gentechnik

Wissenschaftler können mithilfe der Gentechnik das Erbgut etwa von Pflanzen verändern. Anders als bei der herkömmlichen Züchtung lassen sich so Gene sogar über Artgrenzen hinweg übertragen. Die meisten Gentech-Pflanzen sind gegen ein bestimmtes Pestizid resistent oder produzieren selbst ein Gift gegen Schädlinge.

Im vergangenen Jahr wuchsen nach Industrieangaben gentechnisch veränderte Pflanzen auf einer Fläche von 148 Millionen Hektar (sechsmal so groß wie Großbritannien). Das entspricht 10 Prozent der gesamten Anbaufläche. Die meisten Pflanzen kommen von dem US-Hersteller Monsanto.

Indien ist nach den USA, Brasilien und Argentinien das Land mit der viergrößten Anbaufläche für Gentech-Pflanzen. Die Industrie benutzt das indische Beispiel deshalb gern als Beleg der These, dass die Technik auch in kleinbäuerlich geprägten Entwicklungsländern Nutzen bringe.

Derzeit arbeitet die Regierung in Neu-Delhi an einem Gesetz über eine zentrale Zulassungsbehörde für Gentechnik-Pflanzen. Die Saatgutkonzerne haben diesen Plan bereits begrüßt, weil sie dann nur noch eine Institution statt wie bisher mehrere Ämter überzeugen müssten.

Auch auf der jährlichen Konferenz der Vereinten Nationen für Nichtregierungsorganisationen, die am Samstag in Bonn beginnt, diskutieren Aktivisten über die Gentechnik. Die Alternative Nobelpreisträgerin Vandana Shiva wird bei der Auftaktveranstaltung des Treffens sprechen, zu dem 1.600 Teilnehmer erwartet werden.

Vandana Shiva

Die 58 Jahre alte Inderin genießt in der Bewegung gegen die Agro-Gentechnik Starstatus. Ihre Vorträge ziehen regelmäßig Hunderte von Zuhörern an. Die Umweltaktivistin und Feministin gründete 1991 die Organisation Navdanya, die traditionelles Saatgut in Indien sammelt und verteilt. Zudem schult sie Bauern in Biolandwirtschaft.Am 6. Oktober will Shiva in London einen neuen Bericht über den US-Gentechnikhersteller Monsanto vorstellen. Hauptthese: Die Gentechnik ist gescheitert.

Der Zwang zum Monsanto Samen!

Der Zwang zum Monsanto Samen!
Zwang zu Ambau von Monsanto

Gen Pflanzen von Monsanto

USA zwingen El Salvador, Monsanto-Samen zu kaufen

Die US-Regierung hat Zahlungen aus einem Entwicklungshilfe-Fonds an El-Salvador an den Kauf gentechnisch veränderten Saatguts von Monsanto gebunden. Ohne die US-Unterschrift gehen EL Salvador 300 Millionen Dollar Entwicklungshilfe verloren. Bauern protestierten vor der US-Botschaft gegen den Druck aus Washington.

Die US-Regierung hat Zahlungen aus einem Entwicklungshilfe-Fonds an El-Salvador an den Kauf gentechnisch veränderten Saatguts von Monsanto gebunden.

Die Auszahlung der zweiten Tranche aus dem Millenium-Challenge-Account wurde solange auf Eis gelegt, bis die Empfängerländer bestimmte Wirtschafts- und Umwelt-Reformen umsetzten, eine davon umfasst auch den Kauf genmanipulierten Saatguts. Die US-Botschafterin in El Salvador übte Druck auf die Regierung aus, Samen von US-Herstellern zu kaufen, statt wie bisher auf regionales Saatgut zurückzugreifen.

Ohne die US-Unterschrift werden EL Salvador vereinbarte Entwicklungshilfen über 277 Millionen Dollar vorenthalten. Die Millenium Challenge Cooporation sollte die Gelder offiziell staatenunabhängig verteilen.

Wie Medien in EL Salvador berichten, haben mehrere Bauernverbände eine Demonstration vor der US-Botschaft organisiert, um gegen den Druck der Botschafterin Mari Carmen Aponte zu protestieren.

„Uns ist der Geduldsfaden gerissen, weil die US-Regierung über ihre Botschafterin mit dem Geld aus dem Millenium-Fonds droht nur weil wir Monsanto keinen Genmais abkaufen wollen“, sagte Miguel Aleman von der Landwirtschaftlichen Organisation CONFRAS.

Er forderte die Botschafterin auf, die Bauern in Ruhe zu lassen und ihre Souveränität und Menschenwürde zu respektieren. „Es ist nicht tolerierbar, dass die Regierung eines der reichsten Länder der Welt uns beim Anbau unserer eigenen Nahrung Hindernisse in den Weg stellt“, so Aleman.

Was wir von den JewSA zu halten haben wissen wir ja zu genüge.

Kein Land braucht solche Freunde die einen erpressen.

Fünf weitere Gentech-Pflanzen dürfen importiert werden

Fünf weitere Gentech-Pflanzen dürfen importiert werden
Getr4iede?

Gen Futter

Fünf weitere Gentechnik-Pflanzen dürfen wohl bald in die EU importiert werden. Es handelt sich um Soja- und Maispflanzen von Monsanto, Bayer, BASF und Pioneer – auch sie werden in den Futtertrögen der hiesigen Ställe landen. Deutschland enthielt sich bei der entscheidenden Abstimmung letzte Woche der Stimme – insgesamt kam keine qualifizierte Mehrheit zustande. Nun kann die EU-Kommission den Gentech-„Events“ grünes Licht erteilen.
Am Dienstag vergangener Woche trat in Brüssel ein Ausschuss zusammen, in den alle EU-Mitgliedsstaaten ihre Vertreter entsenden. Entscheidungen für oder gegen die Zulassung einer gentechnisch veränderten Pflanze können dort nur mit qualifizierter Mehrheit über 70 Prozent der Stimmen getroffen werden. Das geschieht jedoch fast nie – meist bleibt es bei einem Patt. So auch letzte Woche, wie der Informationsdienst von einem Sprecher der EU-Kommission erfuhr: es gab jeweils eine Mehrheit für die Zulassung der fünf Pflanzen, jedoch fehlten noch rund 80 Stimmen oder mehr bis zur qualifizierten Mehrheit.
Deutschland enthielt sich bei allen Entscheidungen, zusammen mit Italien. Frankreich und Kroatien enthielten sich oder stimmten gegen einzelne Gentech-Pflanzen. Länder wie Polen, Bulgarien, Österreich, Ungarn, Luxemburg und Lettland stimmten in jedem Fall mit „nein“ – während unter anderem die Niederlande, Tschechien, Großbritannien, Spanien und Schweden stets für die Zulassung votierten.
Bei den Pflanzen, die die Kommission nun zum Import durchwinken kann, handelt es sich um vier Soja- und eine Maislinie. Die Sojasorten MON87708 und MON87705 stammen vom US-Agrochemiekonzern Monsanto, beide sind resistent gegen ein Herbizid – die erste gegen Dicamba, die zweite gegen Glyphosat. MON87705 hat außerdem eine andere Fettsäurenzusammensetzung, genau wie Soja 305423 von Dupont-Pioneer, die auch gegen Herbizide aus der Gruppe der ALS-Hemmer resistent ist.
Die vierte gentechnisch veränderte Sojalinie stammt von BASF: BPS-CV127-9 ist gegen Herbizidwirkstoffe wie Imazamox widerstandsfähig, den der deutsche Konzern unter dem Markennamen „Clearfield” verkauft. Die Maislinie T25 von Bayer Cropscience ist resistent gegen das Herbizid Glufosinat (Markenname „Liberty”). T25 durfte auch bisher schon importiert werden, nun wird die Genehmigung um 10 Jahre verlängert.