Digitalisierung in der Landwirtschaft

Digitalisierte Landwirtschaft

Die Digitalisierung macht natürlich auch vor der Landwirtschaft nicht halt, denn der landwirtschaftliche Alltag wird immer mehr durch Elektronik und Informatik beeinflusst. Das beste Beispiel hierzu sind digitale Apps für die Wettervorhersage, den Pflanzenschutz oder auch zum Treibstoff sparen. Aber auch die Verbraucher bekommen durch die Digitalisierung einen engeren Bezug zur Landwirtschaft, da sie z.B. Produkte zurückverfolgen können, Produktempfehlungen direkt vom Erzeuger sehen und Feedback übermitteln können oder über Webcams sich im Stall umschauen können.

Digitalisierte Landwirtschaft

Digitalisierte Landwirtschaft

Das Hauptaugenmerk in der Landwirtschaft liegt bis jetzt noch vorwiegend bei Fütterungsautomaten, Hightech-Agrarmaschinen und bei der Robotik. Schon jetzt sind auf den deutschen Äckern mit Sensoren und GPS ausgestatteten Landmaschinen im Einsatz. Digitale Lösungen sind in jeder zweiten Landwirtschaft der Fall. Indem die Digitalisierung benutzt wird, kann die Schadstoffbelastung reduziert werden, eine bessere Düngung der Fall sein, sowie auch eine höhere Biodiversität. Sensen oder Harken kommen auf den meisten Höfen schon längst nicht mehr zum Einsatz, denn das Lenken vom Traktor wird dem Computer überlassen, der mit dem Düngestreuer über den Acker braust. Dadurch kann das Düngemittel auch wirklich genau verteilt werden, wodurch Geld, Zeit, Chemie und auch Treibstoff gespart wird.

Agrarroboter – wie ist die Akzeptanz in der deutschen Landwirtschaft?

Das öffentlich zugängliche Internet war im Prinzip für jede Branche sehr wichtig, allerdings konnte sich 1991 überhaupt kein Bauer vorstellen, inwiefern die Landwirtschaft einmal durch die Digitalisierung profitieren wird. Heutzutage ist es mittlerweile ganz normal, dass Landwirte die Preise von Weizen oder anderen Produkten an der Warenterminbörse abrufen oder ein spezielles Maschinenproblem durch einen Monteur über die Fernwartung gelöst wird. Die Zukunft wird durch die Landwirtschaft 4.0 sicherlich noch weiter positiv beeinträchtigt werden, denn schon jetzt kommt sie bereits in jedem 5. Betrieb zum Einsatz. Speziell entwickelte Computerprogramme sind für wichtige Entscheidungen verantwortlich, Produktionsprozesse und Fahrzeuge werden autonom gesteuert und Maschinen können untereinander kommunizieren. Je mehr Daten vernetzt werden, desto mehr Leistung ist auch in der Landwirtschaftsbranche möglich. Zu den Zielen zählen außer der Effizienzsteigerung noch das Schonen der Umwelt, sowie auch das Wohl der Tiere effizienter zu unterstützen.

Es ist verständlich, dass die Akzeptanz der Agrarroboter vor allem bei größeren landwirtschaftlichen Betrieben viel höher ist. Aber auch kleine Betriebe können durch überbetriebliche Ansätze der Digitalisierung durchaus profitieren. Auch wenn unter Umständen viele Arbeitsplätze durch den Einsatz der modernen Technologien verloren gehen werden, steht auch fest, dass es durch die zunehmende Digitalisierung auch wieder zu neuen Beschäftigungsfeldern kommen wird.

Revolutionierende Lebensmittelproduktion

Das beste Beispiel für Smart Farming sind die digitalen Kartoffeln. Dabei handelt es sich um ein von Forschern entwickeltes Gemüse, was Rotationen und Stöße bei der Kartoffelernte messen soll. Die künstliche Knolle, bekannt auch als „nPotato“, ist mit Sensoren bestückt. Sie liefert wichtige Informationen ab der Ernte durch die Maschine, bis hin zur Fabrik. Kartoffeln sind sehr sensibel, dies ist auch der Grund, warum die künstliche Knolle vom DFKI (Deutsches Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz) entwickelt wurde. Wenn Kartoffeln bei der Ernte oder in der Fabrik blaue Flecken durch Rumpeln und Rütteln enthalten, dann können sie nicht oder nur schlecht verkauft werden, da sie viel eher verderben und es sogar zu Ernteausfällen kommen kann.

Indem alle möglichen Daten über die Kartoffeln gesammelt werden, können nicht nur Landwirte von diesen Informationen profitieren, sondern auch Rohstoffinvestoren, Verbraucher und sogar die Köche. Auf einer Serviceplattform können alle Daten darüber verknüpft werden, z.B. wann und wo die Kartoffeln geerntet wurden, wozu sie sich eignen, was der Wassergehalt ist und was es mit den Preisprognosen auf sich hat. Die digitale Kartoffel wurde übrigens auf der Hannover Messe am saarländischen Forschungsstand vorgestellt und sucht angeblich noch nach weiteren Partnern, um sie für den Einsatz in der Praxis weiterzuentwickeln.

Saatgut wie in alten Zeiten!

Saatgut

So kann man Monsanto ein Schnippchen schlagen!

Reines Obst und Gemüse.

Reines Obst und Gemüse.

Monsanto greift nach der Weltherrschaft über das Saatgut, und das ist nicht einmal überspitzt gesagt. Der Konzern ist für seine gentechnisch veränderten Produkte bekannt, außerdem, so lautet die Kritik, schränkt er Schritt für Schritt die Unabhängigkeit der Landwirte auf aller Welt ein.

Wer eigenes Gemüse, Kräuter und Salat anbaut, der greift besser zu den alten Saatgutsorten und unterstützt damit die saubere Konkurrenz.

Gemüse aus sauberem Saatgut genießen

Hybridsaatgut sichert die Abhängigkeit der Landwirte

Monsantos weltweiter Umsatz betrug im Jahr 2015 bereits 15 Milliarden Dollar, zu diesem Zeitpunkt belief sich der weltweite Marktanteil der Saatgut-Firma auf etwa 26 %. Inzwischen sind wieder zwei Jahre vergangen, und betrachtet man das aggressive Geschäftsgebaren des Konzerns, drängt sich der Schluss auf, dass er wahrscheinlich noch an Macht gewonnen hat.

Landwirte, die bei Monsanto einkaufen, müssen dafür einen Vertrag unterzeichnen, der sie verpflichtet, keine Samen aus der kommenden Ernte zu verwenden, wie es über Jahrtausende hinweg allgemein üblich war.

Stattdessen müssen sie die gentechnisch veränderten Produkte immer wieder neu kaufen.

Hybridsaatgut stellt sicher, dass ein Nachbau kaum möglich ist, zumindest bringt es bei neuerlicher Aussaat einen deutlich verringerten Ertrag.

Weitere Großkonzerne wie Syngenta und DuPont stoßen in dasselbe Horn, 10 Big Player teilen sich inzwischen Dreiviertel des weltweiten Saatgutgeschäfts. Die Artenvielfalt leidet schon jetzt, die Landwirte geraten in immer größere Abhängigkeit – und was die Gentechnik mit unserem Essen macht, das ist noch längst nicht voll erforscht.

Saatgut

Nicht manipuliertes Saatgut

Eine Shop-Liste mit Anbietern gentechnisch unveränderten Saatguts

Doch es gibt sie noch, die kleinen Anbieter, die sich dafür einsetzen, dass gentechnikfreies, nicht hybrides Saatgut in die Hände ihrer Kunden gelangt. Die Macher der Webseite der-apfelgarten.de haben sich daran gemacht, eine entsprechende Liste von Shops zu erstellen, die ausschließlich ökologisch einwandfreie, unveränderte Samen anbieten. Es gilt, diese Firmen zu unterstützen, die sich den Goliaths des Saatgut-Marktes entgegenstellen!

Der Apfelgarten ruft dazu auf, seine Aufzählung für die gute Sache zu teilen, und das wollen wir hiermit tun:

Quelle: der-apfelgarten.de

Gruß aus Uruguay

Peter

Gefährliche Täuschungs-Manöver!

Gefährliche Täuschungs-Manöver!

Genmais-Verbot: Gefährliche Täuschungs-Manöver zugunsten der Saatgut-Konzerne!

Die neue Genmais-Regelung beinhaltet zu viele juristische Schlupflöcher, warnen Kritiker. Der Vorschlag, einzelne Staaten könnten eine Ausnahme-Genehmigung beantragen, kann Klagen der Gentechnik-Unternehmen provozieren. Die nationalen Anbauverbote würden dann über juristische Tricks ausgehebelt.

Täuschungsmanöver

Genpflanzen führen zum Massensterben der Bienen!

Die von den europäischen Umweltministern beschlossene Neuregelung zum Anbau von Genpflanzen enthält vor allem Ausnahmen. Diese können den Gentechnik-Konzernen den Marsch nach Europa noch vereinfachen.

Die Kommission spricht sich seit Beginn für den Anbau von genetisch veränderten Pflanzen aus. Doch der Agrar-Ministerrat konnte sich im Februar nicht auf den Entwurf einigen

Mit der nun beschlossenen Regelung können einzelne Regierungen ein nationales Anbau-Verbot aussprechen. Der Vorschlag sieht vor, dass nach der der Prüfung durch die europäische Aufsichtsbehörde EFSA aber vor der EU-Zulassung ein Mitgliedsland einen Saatguthersteller wie Dupont, Bayer, BASF und Monsanto dazu auffordern kann, das Land von der Zulassung auszunehmen. Das geschieht, ohne dass Gründe genannt werden müssen.

Sollten die Saatgutkonzerne auf diesen Vorschlag nicht eingehen, kann das Land nach der Zulassung bei der EU „für das gesamte Land oder Teile des betreffenden Landes“ ein Anbauverbot beantragen. Hier müssen Gründe genannt werden. Ob hier gesundheitliche oder Umwelt-Bedenken vor Gericht als Begründung ausreichen, ist unklar.

Doch Kritiker warnen vor juristischen Schlupflöchern. Denn das betroffene Unternehmen kann ebenfalls gegen das nationale Verbot klagen. Der Genmais werde sich so durch die Hintertür in Europa durchsetzen, so die Befürchtung.

„Der Preis für nationale Anbauverbote ist hoch: Für ein „Nein“ zur Gentechnik im eigenen Land muss ein Mitgliedstaat mit „Ja“ für die Zulassung von Gentech-Pflanzen in der Europäischen Union stimmen. Und auch der Weg zum „Nein“ ist problematisch: Für jede einzelne Gentech-Pflanze, die ein Land verbieten will, muss es zunächst bei Monsanto, Pioneer, Syngenta und Co. um Einverständnis für ein Verbot bitten. Lehnt der Gentech-Konzern ab, muss der EU-Staat etwa allgemeine umweltpolitische Ziele oder sozioökonomische Aspekte anführen, um ein Verbot zu rechtfertigen. Ob diese Argumente möglichen Klagen standhalten, ist ungewiss“, warnt der BUND.

Als „dreistes Täuschungsmanöver“ bezeichnete Grünen-Abgeordneter Harald Ebner die Entscheidung: „Das führt zu mehr Anbauzulassungen und damit zu mehr Gentechnik in Europa und Deutschland“. Das Verschieben der Entscheidungen über die Zulassung von GVO auf die nationale Ebene werde die EU-Mitgliedstaaten zu Bittstellern der Industrie degradieren, wenn diese keine Zulassung erteilen wollen. Ebner unterstellte die Undurchführbarkeit eines Anbauverbotes auf Grundlage des Koalitionsantrags, der ein „Geflecht juristischer Fallstricke“ zur Folge hätte, „bei denen niemand vorhersagen kann, ob das Instrument überhaupt funktioniert“, so der Wissenschaftliche Dienst des Bundestages.

„Die deutsche Umweltministerin Barbara Hendricks irrt, wenn sie annimmt, dass nun Rechtssicherheit herrscht. Die EU-Mitgliedstaaten, die keine Gentec-Pflanzen anbauen wollen, werden sich nicht nur vor der Kommission, sondern de facto auch vor den Konzernen erklären müssen. Auch ist nicht geklärt, wie der Handel von GVO zwischen den Mitgliedstaaten zukünftig kontrolliert werden kann. Zudem wissen wir alle, dass die Welthandelsorganisation WTO den europäischen Flickenteppich scharf kritisieren wird“, so der grüne EU-Abgeordnete Marin Häusling.

Die Rechtssicherheit sieht auch Naturbund-Chef Leif Miller nicht: „Der Vorschlag würde Klagen der Gentechnik-Unternehmen provozieren und die nationalen Anbauverbote damit kippen“. Ein Zulassungsverfahren für Gentechnik-Produkte auf EU-Ebene werde auf diesem Weg viel mehr beschleunigt, heißt es in einer Erklärung.

Eine Sache, die nicht mit juristischen Schritten zu verhindern ist, ist der Pollenflug im Grenzgebiet zwischen Staaten, die Gentechnik zulassen und jenen, die es verbieten. Die Pollen von Monsanto-Mais haben im vergangenen Jahr den Honig von bayrischen Imkern verunreinigt. Daher wurde dem Honig die Zulassung verwehrt – ohne die geringste Schuld der Imker. Selbst beim Verschenken des Honigs würden sich die Imker strafbar machen. Das Bundesverwaltungsgericht hatte entschieden: Die Bienen müssen von den Monsanto-Feldern ferngehalten werden.

Dieser Bericht stammt aus einem Nachrichtenmagazin.

Es zeigt sich deutlich wie die Lobbyisten die Politik dominieren. Nicht nur in Deutschland. Auch in der EU, bis hin zur Nato oder gar die UNO. Selbst die WHO oder die Weltbank sind heute alles Andere als unabhängige Institutionen.

Es wird also verdammt Zeit, dass diese Seilschaften ausgerottet werden.

Lasst uns eine Gemeinschaft bilden, meldet euch dazu bitte per Email an!

Marihuana

Marihuana
Marihuana oder Canabis

Marihuana

Der amerikanische Biotechnologie-Konzern Monsanto bereitet sich darauf vor, in das Milliarden-Geschäft mit Marihuana einzusteigen. Nachdem eine weltweite Legalisierung der Droge in Gang gesetzt wurde, wittert das amerikanische Unternehmen seine Chancen in dem neu-entstehenden Markt. Der Milliardär und Spekulant George Soros, der erhebliche Anteile an Monsanto hält, hatte zuvor Millionenbeträge in Kampagnen zur Legalisierung von Marihuana investiert.

Monsanto arbeitet seit Jahren mit Hochdruck an der Patentierung vongentechnisch-verändertem Marihuana. Zu diesem Zweck schloss der Konzern schon 2007 eine Kooperation mit dem Chemie-Konzern der Bayer AG, der auf dem Gebiet der Marihuana-Forschung bereits weit vorangeschritten ist. Bayer kaufte sich schon 2003 in den Bereich ein. Zusammen arbeiten die Unternehmen an der Möglichkeit, den Marihuana-Wirkstoff Tetrahydrocannabinol (THC) gentechnisch zu modifizieren.
Zudem hat Monsanto großes Interesse daran, die Cannabis-Pflanzen, ähnlich dem gentechnisch veränderten Mais- und Sojapflanzen, immun gegen das Unkrautgift Roundup zu machen. Roundup steht im Verdacht, bei Menschen tödliche Nierenerkrankungen und schwerwiegende Nervenschäden auszulösen.

Weltweit war in den letzten Monaten eine Welle der Legalisierung von Marihuana zu beobachten. In den USA gaben die Bundesstaaten Colorado und Washington den Verkauf von Marihuana für nicht-medizinische Zwecke frei. Der medizinische Vertrieb von Marihuana ist bereits in etlichen US-Bundesstaaten legal. Der US-Markt für Cannabis wird derzeit auf etwa 1,4 Milliarden Dollar geschätzt und verzeichnet hohe Wachstumsraten. In fünf Jahren soll der Jahresumsatz bereits rund 10 Milliarden Dollar betragen.

Auch Kanada hat sein Marihuana-Verbot gelockert. Dort können Unternehmen Lizenzen zum Großanbau von Marihuana für medizinische Zwecke vom Staat erwerben, der durch die Steuereinahmen an dem florierenden Geschäft mitverdient.
Uruguay schaffte das Marihuana-Verbot komplett ab. Ab Mitte 2014 ist der Erwerb von staatlich kontrolliertem Marihuana legal. Auch die Open Society Stiftung des Investors George Soros machte sich in Uruguay für die Legalisierung stark.
„Durch ein Netzwerk von Non-Profit-Organisationen hat Herr Soros seit 1994 mindestens 80 Millionen Dollar für die Legalisierungsbestrebungen ausgegeben. Damals spendete er einen Teil der Gelder seines Fonds an Organisationen, die eine alternative Drogenpolitik entwerfen sollten“, berichtet dieWashington Times.
„Seine Spenden macht Herr Soros durch die Drug Policy Alliance (DPA), eine Non-Profit-Organisation, die er jährlich mit rund 4 Millionen Dollar durch seine Open Society Stiftung unterstützt.“

In ihrem Jahresbericht rühmt sich die Drug Policy Alliance mit ihren Leistungen in Uruguay, die letzlich zur dortigen Legalisierung von Marihuana beigetragen haben.
„Auch in Uruguay spielten wir eine ausschlaggebende Rolle, als wir halfen, eine öffentliche Aufklärungskampagne zu koordinieren. Es bestand eine enge Zusammenarbeit mit Regierungsvertretern, Aktivisten, Journalisten und anderen, auch mit Präsident José Mujica persönlich.”
Darüber hinaus habe Soros Millionenbeträge an die American Civil Liberties Union gespendet, die sich ihrerseits für die Legalisierung von Marihuana in den USA einsetzte, so die Washington Times weiter.
Auch The Daily Bell sieht in Soros eine der treibenden Kräfte hinter der weltweiten Legalisierung. Ihm gehe es dabei wohl weniger um die Freiheiten der Bürger oder den gescheiterten Kampf gegen die Drogen, als um knallharte Geschäftsinteressen, denn Soros hält rund 476,000 Monsanto-Aktien. Damit ist sein Anteil zwar zu klein, um es in die Top-20-Aktienhalter des Biotech-Konzerns zu schaffen, aber immerhin groß genug, um massiv von Monsantos möglichem Geschäft mit gentechnisch-verändertem Marihuana zu profitieren. Es darf davon ausgegangen werden, dass ein Spitzenspekulant wie Soros diese Millionenbeträge als Investition in die Zukunft sieht. Über seine Monsanto-Anteile könnte sich diese Geldanlage schon bald rentieren.